Cora Schumacher 150.000 Euro für ihr neues Leben?


Nach zwei Folgen "Let's Dance" flog Cora Schumacher raus. Dennoch ist sie die wahre Gewinnerin

Hölzern, verkrampft und scheu: Cora Schumacher wirkte in den ersten beiden Folgen "Let's Dance" weder tough noch glamourös. Sondern hilflos und verloren. Man merkt sofort: Das Tanz-Parkett ist eine Nummer zu groß für sie, das Scheinwerferlicht zu gleißend. Sie sucht stattdessen Schutz im Schatten ihres Tanzpartners Erich Klann, als würde sie am liebsten von der Bildfläche verschwinden.

Als das Paar einen Jive zu "Shake it off" von Taylor Swift tanzt, bekommt man Mitleid mit der 39-Jährigen. Die Choreographie sitzt genauso wenig wie das viel zu enge Goldfransen-Kostüm. Keine fließenden Bewegungen, keine Dynamik. Auf ihrem Gesicht spiegeln sich Angst und Panik wider, irgendetwas falsch zu machen, sich zu blamieren. Nach 90 Sekunden ist sie erlöst. Von der gesamten Sendung. Das weiß sie zu diesem Zeitpunkt nur noch nicht.

Schlechteste Kandidatin überhaupt

Die Jury schleudert Schumacher eine vernichtende Kritik ins Gesicht: "Das war nichts Tänzerisches", so Tanz-Guru Joachim Llambi. Was es stattdessen war, weiß er aber auch nicht. Seine Punktzahl: Zum ersten Mal in der "Let's Dance"-Geschichte gibt's eine Eins mit einem Minus! Hart! Doch der Juror wird in seinen Worten noch drastischer: "Kennen Sie Heide Simonis, kennen Sie Bernhard Brink? Die waren beide besser als Sie!" Cora entgegenet daraufhin: "Ich habe nie gesagt, dass ich tanzen kann." Aber das, muss man sagen, können die wenigsten Promis, die an dieser Show teilnehmen. Was ja auch zum Konzept gehört.

Top-Verdienst für zwei Sendungen

Dennoch ist mit Coras Abschied eine der Kandidatinnen gegangen, auf die RTL wohl auch am meisten gesetzt hat. Sie nach der Trennung von Ralf Schumacher für die Show zu gewinnen, war schon ein kleiner Coup. Laut "Bild" habe der Sender angeblich 150.000 Euro für Schumacher auf den Tisch gelegt - die höchste Gage dieser Staffel. Das zeigt: Die Hoffnungen waren groß. Sehr groß.

Vielleicht wäre die Rennfahrerin tatsächlich weiter als Show zwei gekommen. Hätte sie mal Gas gegeben. Und vor allem ihre Angst abgestreift. Denn in solchen Sendungen zählt vor allem Charisma. Nicht nur ein sauber getanzter Jive. Man muss die Herzen der Zuschauer gewinnen. Und die waren bestimmt neugierig auf die Ex-Frau von Ralf Schumacher. Schließlich schritt sie schon seit fünf Jahren über keinen roten Teppich mehr. Was auch ihr Tanzpartner Erich Klann mehrfach betonte.

Zu verkrampft, zu unsicher

Coras "Let's Dance"-Motto wurde im Mantra-Modus wiederholt: "Ich tanze in ein neues Leben". Klar, dass viele Zuschauer da Enthüllungen über das alte Leben erwartet hatten: Wie geht es ihr nach der Trennung? Versetzt sie ihrer Ex-Liebe einen Seitenhieb? Ist sie erzählfreudig, verdrückt sogar noch ein Tränchen? All das hätte ihr geholfen. Sicher. Doch Cora konnte sich nicht von ihrem inneren Druck befreien, der auf die zu lasten schien. Vielleicht hätte sie ja auch erstmal einen Mäuse-Schritt in die Öffentlichkeit testen sollen, anstatt mit Karacho hineintanzen zu wollen. Manchmal muss man sich länger und behutsamer vortasten. Von Null auf Hundert beschleunigen, können eben nur Rennwagen.

Trotzdem hat "Let's Dance" ihr eines gebracht: eine saftige Gage!

ida / Gala

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