Conchita Wurst: Therapie gegen Depressionen

Conchita Wurst oder besser gesagt Tom Neuwirth war nicht immer so glücklich, wie man vielleicht denkt

Was war das für eine überraschende Nachricht im Mai, als Conchita Wurst verkündete, nicht mehr länger Conchita Wurst sein zu wollen und die Kunstfigur abzulegen. Tom Neuwirth heißt der Mensch, den wir hauptsächlich mit langen schwarzen Haaren, Bart und Ballrobe kennen. Doch der Österreicher möchte wieder männlicher sein und Conchita der Vergangenheit angehören lassen. Eine Entscheidung, die dem ESC-Gewinner von 2014 offenbar nicht so einfach fiel, wie man vielleicht denkt. Der 28-Jährige geriet in eine Identitätskrise und verriet jetzt, dass auch er eine Zeit lang an Depressionen litt.

Conchita Wurst war unglücklich

"Ungefähr eineinhalb Jahre nach diesem Sieg, wo du in der Früh aufstehst und denkst ‚eigentlich ist doch alles gut‘, aber warum geht’s mir nicht gut? Warum bin ich nicht glücklich? Warum will ich nichts machen? Warum interessiert mich nicht, ob mich meine Freunde fragen? Also ich denke, ich hatte definitiv so etwas wie eine depressive Phase", so Tom gegenüber RTL. Seine Erkenntnis nach dieser Zeit: "Es hat mir ja auch die Erfahrung gezeigt: Alles zu haben, kann dich wahnsinnig unglücklich machen."

Therapie gegen das Unglücklichsein

Doch der Sänger wollte sich seinen negativen Gefühlen nicht hingeben, sondern dagegen ankämpfen: "Wenn es etwas zu tun gibt, dann tu ich das sofort. Und wenn es meinem Kopf nicht gut geht, dann geh ich das an. Und das hab ich getan und ich hab mich in Therapie begeben und ich wollte diesem Unglücklichsein einfach auf den Grund kommen." 

Conchita Wurst

Über ihre großen Pläne

Conchita Wurst: Über ihre großen Pläne
©Gala
Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche