Christopher Bailey Von Donna Karan verführt

Christopher Bailey
© CoverMedia
'Burberry'-Kreativchef Christopher Bailey lernte durch die Designerin Donna Karan die Verrücktheit der Modebranche kennen. 

Christopher Bailey hat sich von Donna Karans Weltsicht verführen lassen.

Der Chefdesigner von 'Burberry' trat gestern Abend bei der Verleihung der 'Vogue Fashion Fund Awards' auf. Bei der Veranstaltung des amerikanischen Designer-Gremiums 'CFDA' wurde der Designer Greg Chait mit dem Förder-Preis geehrt.

Bailey sprach über seinen Weg in die Modebranche und die Menschen, die ihn dabei geprägt haben. Donna Karan hob er als Designerin hervor, die ihn ermutigt habe, seine Träume zu verfolgen, als er noch jung und unbekannt war. "Als ich das Royal College of Art besuchte, traf ich diese unglaubliche Person: Donna Karan", erinnerte sich der britische Modemacher. "Sie verführte mich vollkommen mit ihrer Art, die Welt zu sehen. Sie entblößte sich innerhalb von drei Minuten bei unserem ersten Treffen und probierte alle meine Sachen an. Das war einer meiner ersten großen Weckrufe darüber, wie verrückt - und wie brillant - diese Branche ist", lachte er.

Bailey begann nach seinem Abschluss 1994, mit Karan zu arbeiten und war erstaunt von dem, was ihn erwartete. Von Massagen um drei Uhr morgens, um die Anstrengungen nächtelanger Arbeit zu erleichtern, bis hin zu "Schwätzchen über die Stoffe" um vier Uhr in der Früh - er war auf die Höhen und Tiefen der Modewelt nicht vorbereitet.

Der Designer rief sich auch sein Vorstellungsgespräch bei 'Gucci' in Erinnerung, das zu Zeiten Tom Fords stattfand. Er werde nie vergessen, wie er den Raum betrat, wo der legendäre Modeschöpfer ihn erwartete. "Ich bekam diesen Anruf: 'Gucci'. Tom Ford hatte gerade eine richtig große, starke Kollektion herausgebracht und suchte einen erfahrenen Designer, und er wollte mich kennenlernen … Es war ein riesiger Raum, ziemlich dunkel. In der Mitte standen diese zwei Stühle. Auf einem der Stühle sitzt dieser Typ, saß da mit einem bis zum Bauchnabel geöffneten Hemd, mit einem riesigen Goldgürtel … Er war der Ansicht, dass du entwerfen kannst, was du willst. Wenn du an etwas glaubst, kannst du es auch realisieren", erinnerte sich Christopher Bailey.

CoverMedia


Mehr zum Thema


Gala entdecken