Christoph Kramer: So schlecht ging es ihm wirklich

Nationalspieler Christoph Kramer hat sich im WM-Finale schlimmer verletzt als zunächst angenommen

Bei diesem Anblick hielt die Fangemeinde unserer Nationalelf den Atem an: Am Sonntag (13. Juli) wurde Nationaspieler Christoph Cramer im WM-Finalspiel Deutschland gegen Argentinien von seinem Gegenspieler Ezequiel Garay mit der Schulter am Kopf getroffen und ausgeknockt. Wenige Minuten später durfte er schon wieder weiterspielen, wurde aber knapp eine Viertelstunde später sichtlich benommen ausgewechselt. Erst jetzt kam heraus, wie schlimm seine Verletzung wirklich war.

Die Weltmeister in Berlin

10 Gänsehautmomente des Tages

Um 10:10 Uhr landete die deutsche Nationalmannschaft in Berlin Tegel. Mannschaftskapitän Philipp Lahm steigt mit den WM-Pokal in der Hand als erster aus dem von der Lufthansa umgetauften "Fanhansa Siegerflieger". Tausende Fans begrüßen die Mannschaft bereits am Flughafen.
Hunderttausende säumen den Weg vom Flughafen zur Fanmeile am Brandenburger Tor und jubeln den neuen Fußballweltmeistern zu. Selbst die Bauearbeiter lassen für Neuer, Schweinsteiger, Özil und Co. alles stehen und liegen. Wegen der Fanmassen musste der WM-Truck immer wieder stoppen.
Was für ein Bild: Der WM-Truck fährt am Bundestag vorbei. Der Sieg der Weltmeisterschaft hat das Ansehen Deutschlands international enorm gesteigert. Fußball ist eben auch Politik.
Um 13 Uhr sind die Weltmeister am Brandenburger Tor angekommen. Jogi Löw und sein Trainerteam haben die Ehre als Erste auf der Bühne aufzutreten. Alle tragen das Weltmeister-Trikot mit der Nr. 1.

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Schiedsrichter Nicola Rizzoli erzählt der Zeitung "Gazzetta dello Sport", was in der Zeit nach dem Knockout passiert ist. "Nach dem Schlag, den Christoph Kramer von Garay bekommen hatte, kam Kramer zu mir und fragte: 'Schiri, ist das das Finale?' Ich dachte, er macht einen Witz, und sagte, er soll die Frage wiederholen. Da sagte er: 'Ich muss wissen, ob das wirklich das Finale ist.' Ich sagte verblüfft 'Ja', und er antwortete: 'Danke, das war wichtig, das zu wissen."

Und Christoph selbst? Der weiß von nichts! "Ich war völlig weg, kann mich an keine Sekunde erinnern. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich mich verletzt habe und war überrascht, als mir gesagt wurde, dass ich auf dem Platz umgekippt bin", lässt der Borussia Mönchengladbach-Spieler auf "bild.de" verlauten.

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