Christine Wels (†): Die Tierquälerin wurde von einem Pferd getötet

Christine Wels war ein Weltstar im Dressurreiten. Dann kam heraus, dass sie die Tiere brutal quälte. Jetzt starb sie durch den Tritt eines Pferdes

Christine Wels

Berichten des Reitermagazins "St. Georg" zufolge, erlag Christine Wels im Alter von 67 an schweren Kopfverletzungen. Diese soll sich die Ex-Dressurreiterin und verurteilte Tierquälerin beim Training mit einem Pferd zugezogen haben. Laut der "BILD"-Zeitung ereignete sich der Vorfall bereits am 14. Juli auf einem Reiterhof un Meckenheim bei Bonn. Der Besitzer des Hofes fand sie blutend auf dem Boden liegen und alarmierte den Notarzt. Nach einer Not-Operation starb Wels, drei Tage später, im Krankenaus.

Wels wurde 1992 Neunte beim Weltcup-Finale in Göteborg. Später machte sie sich als Pferdetrainerin einen Namen. Berühmt wurde sie allerdings nicht nur durch ihre sportlichen Leistungen.

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Verurteilte Tierquälerin

2008 saß Christine Wels in Kiel vor Gericht und wurde wegen Tierquälerei in 15 Fällen angeklagt.

Bereits 2007 wurde sie der Tierquälerei beschuldigt: Wels soll wiederholt auf Pferde eingeschlagen haben. Damals wurde sie zu einer Geldstrafe in Höhe von 6.300 Euro verurteilt und durfte fortan in Deutschland nicht mehr als Trainerin arbeiten. Sie setzte ihre Karriere in Dänemark fort.

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Es tauchten erschreckende Aufnahmen auf, die Christine Wels bei der Arbeit zeigten. Die Weltklasse-Reiterin schlug hilflose Pferd ganze 450 Mal, innerhalb von 30 Minuten. Daraufhin zeigte der "Tierschutzbund" und die "Deutsche Reiterliche Vereinigung" sie wiederholt wegen Tierquäleri an.

2008 wurde Wels vom Landgericht Kiel schließlich zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Hinzu wurde ein dreijähriges Tierhaltungsverbot ausgesprochen und ihr der berufliche Umgang mit Pferden verboten.

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