Christine and the Queens: So heizte sie ihren Fans in Paris ein

Christine and the Queens gab eine besondere Bühnenshow in Paris inklusive Doku-Film. Die Nachrichtenagentur spot on news war live dabei.

Héloïse Letissier (vorne) stellte ihr neues Alter Ego "Chris" in Paris vor

In England und Frankreich ist sie bereits ein großer Star, in Deutschland macht sie sich nun auch einen Namen: Héloïse Letissier (30), besser bekannt unter dem Künstlernamen Christine and the Queens ("Girlfriend") oder nur Chris, hat zum Release ihres zweiten Studioalbums "Chris" im Rahmen von Apple Music in Paris ein Konzert gegeben. Dort wurde auch der Dokumentarfilm "Apple Music Presents: Chris" vorgestellt, der ab heute auf Apple Music verfügbar ist. Die Nachrichtenagentur spot on news hat sich das Konzert und den Film der französischen Singer-Songwriterin live vor Ort angesehen.

"Wie ein großes Theaterstück in meinem Kopf"

Christine and the Queens wird von anderen Medien als "Queer Pop Icon" beschrieben, im Auftaktsong ihres ersten Albums "Chaleur Humaine" (2014) singt sie "I'm a man now" (zu Deutsch: "Ich bin jetzt ein Mann"). Und ganz wie (1947-2016, "Space Oddity") und (71, "Life on a String") hat auch Letissier mit Christine and the Queens eine wandlungsfähige Kunstfigur erfunden.

Mit der Vorführung ihres Dokumentarfilms sowie einer Bühnenshow gab die Electro-Pop-Künstlerin nun Einblicke in ihr neues Alter Ego. Das Besondere an der Show: Die Bühne des symphonischen Konzertsaals "Salle Pleyel" war wie bei einem Theaterstück gestaltet.

"Ein Album zu produzieren, ist wie ein großes Theaterstück in meinem Kopf zu inszenieren", erzählte Chris und weiter: "Jede Situation in meinem Leben könnte Teil dieser Inszenierung sein." Dabei könne die Bühne ein sicherer Ort für sie sein, denn: "Dort fühle ich mich akzeptiert." Und dass sich die Sängerin auf der Bühne wohl fühlte, bekamen auch die Fans zu spüren. Lässig tanzte sie zu neuen Songs wie "Girlfriend" oder "5 dollars" und erinnerte damit an ihr Vorbild (1958-2009, " ").

Besonders begeisterten Chris und ihre sechs Tänzer die Fans mit einer Slow-Motion-Einlage, bei der sie sich ganz langsam auf der Bühne bewegten und eine Art Kampf zeigten. So wurde also nicht nur den Ohren, sondern auch den Augen etwas geboten. Eine Show mit vielen Tanzeinlagen, die sich definitiv von anderen abgehoben hat.

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