Chrissy Teigen gesteht postnatale Depression: "Ich dachte, mir könnte das nicht passieren"

Nach Stars wie Hayden Panettiere, Victoria Beckham oder Brooke Shields outete sich nun auch Chrissy Teigen, unter einer postnatalen Depression zu leiden

Eigentlich hat Chrissy Teigen, 31, doch alles, wovon man nur träumen kann.

Chrissy Teigen: Ihr Bilderbuch-Leben mit John Legend

Die Schönheit hat eine tolle Karriere und ist Co-Moderatorin der amerikanischen Show "Lip Sync Battle". Auch als Model ist sie gefragt und lässt mit sexy Coverbildern Männerherzen höher schlagen. 
Doch auch ihr privates Glück hat sie längst gefunden: Mit dem US-Musiker John Legend, 38, ist sie seit 2013 verheiratet und hat in ihm einen Ehemann gefunden, der sie von Herzen liebt. Im April 2016 kam ihr gemeinsames Töchterchen Luna auf die Welt. Klingt nach einer Bilderbuch-Familie, oder?

Hinter der perfekten Fassade sieht es ganz anders aus

Doch ein Blick genügt und schnell merkt man, dass auch das Star-Leben von Chrissy Teigen nicht perfekt ist. So hatten sie und ihr Musiker-Ehemann ("All of Me") jahrelang Probleme, ein Kind zu zeugen und konnten nur mit Hilfe von künstlicher Befruchtung ein Kind bekommen. Heute könnte sie wohl kaum glücklicher sein, ihre kleine Luna zu haben. So postet Chrissy gerne süße Babyfotos auf ihrem Instagram-Account. 

Chrissy Teigen bestätigt Wochenbettdepression

Nun sprach Chrissy gegenüber in der April-Ausgabe der amerikanischen "Glamour" das erste Mal über ihre postnatale Depression, unter der sie sehr litt, nachdem sie ihr Baby zur Welt gebracht hat. Doch warum erzählt die Super-Mama das überhaupt?

"Ich spreche jetzt darüber, weil ich möchte, dass die Menschen wissen, dass das jedem passieren kann. Ich möchte nicht, dass irgendjemand sich schämt oder sich alleine fühlt. Ich möchte aber auch nicht so tun, als ob ich alles über postnatale Depressionen wüsste, weil das bei jedem anders sein kann. Aber eines weiß ich: Mir hilft es, offen darüber zu reden." 

Hayden Panettiere

Hayden Panettiere

Nicht alleine mit Wochenbettdepressionen

Chrissy Teigen und die erschreckende Diagnose

So suchte Chrissy Teigen gemeinsam mit John Legend verzweifelt ihren Hausarzt auf. "Ich sah meinen Arzt an und mir kamen die Tränen, weil ich so müde davon war, Schmerzen zu haben. Ich war es leid, auf der Couch zu schlafen. Mitten in der Nacht aufzuwachen. Meine Wut an den falschen Menschen auszulassen. Ich hatte es satt, das Leben nicht zu genießen. Meine Freunde nicht zu sehen. Nicht die Energie zu haben, mit meinem Baby einen Spaziergang zu machen." Ihr Hausarzt las daraufhin ein paar Symptome vor und schloss auf die Diagnose: Wochenbettdepression. Ein Schlag für Chrissy Teigen - schließlich hatte sie es sich doch von Herzen gewünscht, Mutter zu sein. 

"Ich dachte, mir könnte das nicht passieren"

Doch trotzdem litt sie stark unter dem Baby Blues und hielt ihren Zustand zunächst geheim. "Ich dachte, mir könnte das nicht passieren. Ich habe doch ein tolles Leben. Ich habe all die Hilfe, die ich brauche: John ist da, meine Mutter ist da (sie lebt bei uns), eine Nanny habe ich auch. Aber da macht eine postnatale Depression eben keinen Unterschied. Ich konnte das nicht kontrollieren. Und das ist auch ein Grund, wieso ich so lange gebraucht habe, darüber zu reden: Ich habe mich selbstsüchtig, miserabel und seltsam dabei geführt, laut zu sagen, dass ich Probleme habe. Manchmal ist das auch noch heute so." 

Ein Glück, dass sich Chrissy Teigen Hilfe gesucht hat - und nun öffentlich über ihre Depression sprechen kann. Auch auf ihrem Instagram-Accouunt steht die Model-Schönheit offen zu ihrer Diagnose. 


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