Chrissy Teigen: Sie spricht über ihre Wochenbettdepressionen

Chrissy Teigen spricht nun offen über ihren Kampf mit Wochenbettdepressionen nach der Geburt ihrer inzwischen dreijährigen Tochter Luna.

Chrissy Teigen mit Tochter Luna

Seit 2013 sind Chrissy Teigen, 34, und Sänger John Legend, 41, verheiratet. 2016 kam ihr erstes gemeinsames Kind zur Welt, Töchterchen Luna, drei. Nun spricht das Model über die Wochenbettdepressionen, die sie nach der Geburt ihrer Tochter durchleben musste.

Chrissy Teigen: "Es war ein trauriges Dasein"

Im Interview mit "Glamour UK" erzählt Chrissy Teigen, dass sie in ihrem Leben immer wieder um ihre psychische Gesundheit kämpfen musste. Nach Lunas Geburt habe sie zunächst jedoch nicht erkannt, dass sie unter sogenannten postnatalen Depressionen leidet.

Chrissy Teigen + John Legend

Ihre Luna ist so gar nicht süß!

Chrissy Teigen, Luna Stephens, John Legend
Chrissy Teigen und John Legend lassen sich von Tochter Luna die Welt erklären.
©Gala

"Es geschah drei Monate nach der Geburt von Luna", verrät sie. "Es war ein trauriges Dasein. Es gab keine Höhen. Es war für einige Monate eine Nulllinie des Lebens." Sie habe es anfangs vermieden, einen Arzt aufzusuchen. "Man hört diese schrecklichen Geschichten von Menschen, die ihr Kind nicht als das ihre ansehen oder ihm wehtun wollen, und ich habe nie so empfunden." Sie ergänzt:

Deshalb habe ich die Untersuchung aufgeschoben, da ich mich selbst hasste, nicht mein Kind.

Im Nachhinein verstehe sie sich selbst nicht mehr, sagt die Zweifach-Mama. "Ich weiß nicht, warum ich es nicht erkannt habe, da es für alle anderen so offensichtlich war! John war dabei, als der Arzt die Diagnose stellte, und natürlich wusste er es schon. Ich wusste nicht, dass es sich so spät anschleichen kann oder dass es jemandem wie mir passieren kann, wo ich im Grunde jede Hilfe hatte. Ich hatte Kindermädchen und meine Mutter, die bei uns lebten."

John Legend + Chrissy Teigen

Mit Leichtigkeit ins Familienleben

29. Juli 2020  An dieser netten Bande kann man sich einfach nicht sattsehen. Auf Instagram teilt Chrissy Teigen ein herrlich sympathisches Familienfoto – mit dem ganz normalen Haushaltschaos im Hintergrund.
24. Juli 2020  Familienglück unter Palmen: Wo genau John, Sohn Miles, Chrissy, Tochter Luna und Chrissy Mutter Vilailuck (l.) ihren Urlaub in den letzten Tagen verbracht haben, wurde nicht verraten, aber es sieht paradiesisch aus.
Etwas wehmütig schreibt Chrissy unter diesem idyllischen Sonnenuntergangsfoto, dass es Zeit ist, wieder nach Hause zu fahren.
Das Styling von Luna übernimmt Mama Chrissy im Urlaub höchstpersönlich.

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Frau von John Legend hatte Depressionen nach der Geburt

Besonders absurd seien ihr diese Stimmungskrisen deshalb vorgekommen, weil sie lange gebraucht hatte, um überhaupt schwanger zu werden, so Teigen. Das Stigma der postnatalen Depressionen lastete schwer auf ihr. Die Menschen schließen ihrer Meinung nach die falschen Schlüsse, sobald es um Wochenbettdepressionen geht. "Sie denken 'Wird sie mit ihrem Kind von einem Dach springen?' Sie wissen nicht, dass es so viele Ebenen davon gibt. Ich wurde sehr introvertiert; ich hatte eine lähmende Angst vor dem Ausgehen."

"Ich bin nicht so stark wie die Leute denken"

Die Depression war nicht das Einzige, was Teigen plagte. Sie verlor stark an Gewicht. Dies sei ihr bewusst geworden, als sie dieses Foto von sich auf ihrem Instagram-Profil hochgeladen hatte, gesteht sie im Interview.

"Ich verlor innerhalb eines Monats mein Babygewicht und noch mehr. Ich habe ein Bild von mir selbst gepostet, wie ich ein Mittagessen zum Muttertag zubereitete. Ich schaue auf dieses Foto zurück und darauf bin ich dünner als ich mich je zuvor gesehen habe." Sie fügt hinzu, dass ihr durch die Depression klar geworden sei, dass sie zu Suchtverhalten neigt. Denn in dieser Zeit habe sie sehr viel Alkohol getrunken, was zu dem enormen Gewichtsverlust beigetragen haben könnte.

Nach der Geburt ihres Sohnes Miles, eins, trat die Depression nicht erneut auf. Dennoch habe sie nach wie vor soziale Ängste, sagt Chrissy Teigen und gesteht, dass sie "immer noch verzweifelt gemocht werden" will. Chrissy Teigen schließt dieses Thema mit einer selbstreflektierten Aussage ab: "(...) Ich bin nicht so stark, wie die Leute denken."

Verwendete Quellen: Glamour UK, Instagram

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