Chrissy Teigen: Postnatale Depression auch beim zweiten Kind?

Chrissy Teigen spricht erneut über ihre Postnatalen Depression, an der sie nach der Geburt von Tochter Luna litt. Heute kann sie mit den Auswirkungen besser umgehen

Sich selbst und sogar in der Öffentlichkeit einzugestehen, dass man an Depressionen leidet, ist heute bei den Stars keine Seltenheit mehr. Immer mehr Prominente sprechen über die wohl traurigste Zeit in ihrem Leben und wollen dadurch auch anderen Betroffenen Mut machen, offen mit dem Thema umzugehen. Zu diesen Promis gehört auch Chrissy Teigen, 33.

Chrissy Teigen hatte es satt, zu leiden

Das Model gestand nach der Geburt ihres ersten Kindes im Jahr 2016, an einer Postnatalen Depression, umgangssprachlich auch Wochenbett­depression genannt, zu leiden.

"Ich sah meinen Arzt an und mir kamen die Tränen, weil ich so müde davon war, Schmerzen zu haben. Ich war es leid, auf der Couch zu schlafen. Mitten in der Nacht aufzuwachen. Meine Wut an den falschen Menschen auszulassen. Ich hatte es satt, das Leben nicht zu genießen. Meine Freunde nicht zu sehen. Nicht die Energie zu haben, mit meinem Baby einen Spaziergang zu machen", schilderte sie im Jahr 2017 ihren Zustand nach der Geburt von Luna gegenüber der amerikanischen "Glamour".

Veränderungen in der Persönlichkeit

Chrissy wurde geholfen, doch als Söhnchen Miles vergangenen Mai geboren wurde, musste Chrissy befürchten, erneut zu erkranken. Schließlich dachte sie eine Zeit lang, diese negativen Gefühle gehörten zum Muttersein einfach dazu, sie kannte nichts anderes. "Es war nicht nur Müdigkeit, es war eine ganz starke Traurigkeit, die sehr hart war und mich fertig gemacht hat. Es war nicht nur der Blues. Viele von uns denken einfach, es ist der Baby-Blues, und es geht einem wie ganz vielen anderen. 'Natürlich bin ich müde!' Aber nein", sagt sie heute. "Die Leute um mich herum fingen an zu sagen, dass sie deutliche Veränderungen in meiner Persönlichkeit sahen. Ich denke, das war sehr hilfreich für mich."

Auf weitere Kinder vorbereitet

Ihr Mann John Legend, 40, ihre Eltern, Freunde und Ärzte konnte ihr letztendlich aus dieser schweren Zeit heraushelfen. Und so erwischte die Depression Chrissy nach der zweiten Geburt weniger schlimm. "Es war so 'okay, wenn es wieder passiert, verstehe ich es jetzt." Sie sei nun auf alle weiteren Kinder, die evtl. noch kommen, vorbereitet. Mehr Nachwuchs sei aber vorerst noch nicht geplant.

John Legend + Chrissy Teigen

Mit Leichtigkeit ins Familienleben

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Verwendete Quellen: people.com, Glamour

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