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Chrissy Teigen Sie verteidigt Herzogin Meghan nach Essay über Fehlgeburt

Chrissy Teigen
© Getty Images
Herzogin Meghan machte mit einem Essay in der "New York Times" ihre Fehlgeburt, die sie vor wenigen Monaten erlitten hat, öffentlich. Das ruft wie immer auch Kritiker auf den Plan. Eine, die kürzlich ein ähnliches Schicksal erleiden musste, steht ihr jetzt zur Seite: Chrissy Teigen.

Herzogin Meghan, 39, überraschte am Mittwoch (25. November) mit einem schonungslos ehrlichen Artikel in der "New York Times". Erstmals beschreibt sie darin ihre Fehlgeburt, die sie im Juli erlebte. Schwanger mit ihrem zweiten Kind mit Ehemann Prinz Harry, 36, hatte sie damals ihren Sohn Archie, eins, gewickelt, als sie plötzlich einen stechenden Schmerz im Bauch verspürte. "Ich fiel zu Boden, mit ihm in den Armen und murmelte ein Schlaflied, um uns beide zu beruhigen", so die Zeilen des Essays. 

Herzogin Meghan kritisiert den Umgang mit Fehlgeburten

Kaum vorstellbar, wie schwer der Verlust ihres Kindes für die 39-Jährige gewesen sein muss. Auch Monate später leide sie noch immer darunter. Mit ihrem Artikel wolle sie das Thema Fehlgeburt enttabuisieren. "Ein Kind zu verlieren bedeutet, eine fast unerträgliche Trauer zu empfinden, die viele erleben, über die aber nur wenige sprechen", erklärt die US-Amerikanerin. Zu wenige betroffene Frauen würden darüber sprechen. 

User kritisiert den Grund für das Essay

Während die Intentionen der Herzogin gut gemeint sind, ruft sie mit ihren ehrlichen Worten auch Kritiker auf den Plan. "Hinterfragt irgendjemand wirklich den Schmerz und die Tragödie einer Fehlgeburt oder kritisieren sie vielleicht eher Meghans Entscheidung, eine Tausend-Wörter-Kolumne über sich selbst zu schreiben?", schreibt ein User auf Twitter und kritisiert: "Inwiefern ergänzt es etwas zu den Ressourcen, die Betroffenen einer solchen Tragödie bereits zur Verfügung stehen?"

Chrissy Teigen macht ihrem Ärger Luft

Unterstützung erhält Herzogin Meghan von keiner Geringeren als Chrissy Teigen, 34. "Und der Preis für das heutige, absolute Stück Sche*** geht an Marco Giannangeli", machte sie ihrem Ärger über den Tweet des Mannes Luft. "Herzlichen Glückwunsch, Stück Sche***." Kurz darauf löschte die Mutter zweier Kinder ihren Retweet wieder, schrieb als Begründung: "Entschuldigung, ich habe vergessen, dass ich versuche, netter zu sein. LOL." Die Wut über den Kritiker im Netz kommt nicht von ungefähr. Chrissy selbst verlor ihr Baby Jack in der 20. Schwangerschaftswoche. Für ihren offenen Umgang mit ihrem Schicksal musste die Ehefrau von John Legend, 41, ebenfalls viel Kritik einstecken. 

"Ich erlaube mir, zu trauern"

In ihrem ersten gemeinsamen Interview seit dem tragischen Verlust ihres Babys sprachen das Model und der Sänger darüber, wie es ihnen heute damit geht. "Ich erlaube mir definitiv, komplett und vollständig zu trauern", so Chrissy Teigen im Gespräch für die Sendung "Good Morning America". "Jeder Tag ist so anders. Also, wenn mich Leute fragen, wie es mir geht, sage ich immer, 'Heute geht es mir gut.'"

Verwendete Quellen:ENews, Twitter, Instagram, New York Post

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