VG-Wort Pixel

Chris Rock Das sagt seine Mutter zur Oscar-Ohrfeige von Will Smith

Chris Rock mit seiner Mutter Rose Rock
Chris Rock mit seiner Mutter Rose Rock
© Stephen Lovekin / Getty Images
Einige Wochen nach der Oscar-Ohrfeige von Will Smith gegen Chris Rock nimmt nun Chris' Mutter Stellung zu der Situation und sagt: "Als er Chris schlug, schlug er uns alle. Er hat wirklich auch mich damit geschlagen."

Chris Rock, 57, selbst hat sich bisher noch nicht ausführlich über den Moment geäußert, als er live bei der Oscar-Verleihung von Kollege Will Smith, 53, ins Gesicht geschlagen wurde. Doch während der Comedian selbst die Ereignisse noch verarbeiten muss, nehmen Familienmitglieder und Freunde von Chris Stellung zu dem Vorfall und verurteilen diesen stark.

Sein Bruder Kenny Rock, 42, der ebenfalls als Schauspieler tätig ist, sagte im Interview mit der "Los Angeles Times": "Er hat meinen Bruder klein gemacht. Er hatte keinen Respekt vor ihm. Meiner Meinung nach hat er sich und sein Vermächtnis damit blamiert."

Chris Rocks Mutter fühlt sich ebenfalls geschlagen

Nun erzählt auch Chris' Mutter Rosalie Rock, genannt Rose, 77, wie sie die Szene erlebt hat. Selbst anwesend war Rose, die als Motivationscoach tätig ist, nicht. Auch sie habe wie viele andere die Verleihung auf dem Bildschirm verfolgt. Kurz nach der Ohrfeige dachte auch sie, die Situation sei inszeniert gewesen. Erst, als "[Will] anfing, Obszönitäten zu verwenden", sei ihr die Ernsthaftigkeit bewusst geworden. Ihr Urteil: "Als er Chris schlug, schlug er uns alle. Er hat wirklich auch mich damit geschlagen", sagt die 77-Jährige im Interview mit Billie Jean Shaw von WIS.

Keine persönliche Entschuldigung von Will Smith

Nach den Ereignissen rief Rose ihren Sohn an und sagte ihm, dass sie stolz darauf sei, wie er reagiert hat. Sie selbst erwarte nicht, dass Will der Oscar wieder entzogen wird. Dennoch nehme sie ihm diese Aktion immer noch übel, auch deshalb, weil sich Will nie wirklich bei Chris entschuldigt hat. Die Entschuldigung auf Instagram sei für sie zu konstruiert und unpersönlich gewesen.

Eine ähnliche Meinung vertritt auch Chris' Bruder Kenny: "Ich akzeptiere das nicht, weil ich nicht glaube, dass es echt war. Ich denke, sein Presseagent und die Leute, die für ihn arbeiten, haben ihm wahrscheinlich dazu geraten. Ich hätte es vielleicht anders gesehen, wenn er sich anfangs entschuldigt hätte, als er auf die Bühne kam und geweint und den Preis entgegengenommen hat, aber das tat er nicht."

Verwendete Quellen: wistv.com, hollywoodlife.com, latimes.com

jno Gala


Mehr zum Thema


Gala entdecken