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Chris Cornell (†) Sein Bodyguard versuchte ihn zu retten

Chris Cornell (†)
Chris Cornell (†)
© Getty Images
Heidi Klums Ex Martin Kirsten fand Sänger Chris Cornell (†) tot in seinem Hotelzimmer. Hätte er ihn noch retten können?

Seine Ehefrau Vicky Cornell merkte, dass etwas nicht mit ihm stimmte: Kurz vor seinem Selbstmord telefonierte Sänger Chris Cornell (†) mit seiner Frau. Das Gespräch löste ein mulmiges Gefühl bei ihr aus. "Ich habe gemerkt, dass er seine Worte nur gelallt hat, er war anders", erzählte Vicky im Interview mit "Entertainment Tonight". 

Daraufhin alarmierte sie die Security, um nach ihrem Mann sehen zu lassen. Was bislang nicht bekannt war: Martin Kirsten, Ex von ModelHeidi Klum, war der Bodyguard, der den "Soundgarden"-Frontmann beschützten sollte. Das geht nun aus dem Polizeibericht hervor.

Martin Kirstens Hilfe kam zu spät

Als Kirsten nach dem Anruf von Cornells Ehefrau um kurz nach Mitternacht das Hotelzimmer des Musikers aufsuchte, öffnete er ihm nicht. Der Bodyguard des Sängers hatte zwar einen Schlüssel für das Zimmer, konnte die Tür aber nicht aufschließen, da sie von innen verriegelt war. Als ihm der Hotelsicherheitsdienst Hilfe verweigerte, da er nicht als Gast eingetragen war, sah sich Martin Kirsten gezwungen, die Tür einzutreten. Auch die verschlossene Tür zum Schlafzimmer musste der Sicherheitsmann gewaltsam öffnen. Im Badezimmer fand er Chris Cornell schließlich tot auf dem Boden liegen. Seine Hilfe kam zu spät. Der Musiker hatte sich das Leben genommen. 

Vicky Cornell zweifelt am Selbstmord

Dass sich ihr Ehemann aus freiem Willem und bewusst umgebracht habe, bezweifelt seine Witwe. Der Anwalt der Familie sagte in einem Statement: "Die Familie glaubt, wenn Chris sich das Leben genommen hat, dann hat er nicht gewusst, was er tat und dass Medikamente oder andere Substanzen sein Handeln beeinflusst haben." 

Waren Drogen im Spiel?

Tatsächlich soll der Musiker seiner Frau in dem Telefonat kurz vor seinem Tod erzählt haben, dass er ein oder zwei Tabletten Ativan zu viel geschluckt habe. Ativan ist ein starkes Beruhigungsmittel, das den Wirkstoff Lorazepam enthält und hauptsächlich bei Angst und Panikstörungen eingesetzt wird. Welche Rolle das Medikament bei dem Selbstmord tatsächlich gespielt hat, soll eine toxikologische Untersuchung klären. 

Neben seiner Frau Vicky hinterlässt der in der Grunge-Hochburg Seattle geborene Cornell insgesamt drei Kinder. Zwei mit seiner letzten Ehefrau, eines aus einer früheren Beziehung. 

jkr


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