Chris Brown: Villa Kunterbunt

Mit bizarren Wandbildern bringt Chris Brown sein Viertel gegen sich auf. Nachbarn fragen sich: Ist das Kunst oder muss das weg?

Nachbarschaft ist ..., wenn dich der Nachbar schafft! Einer von vielen Sprüchen über die oft unrühmliche Beziehung zwischen Menschen, die nah beieinander wohnen. Die erzürnten Anwohner des Rinconia Drive in den noblen Hollywood Hills kennen das Problem in Gestalt von Chris Brown. Schon länger ließ der Rüpel-Rapper seine Pitbulls frei herumlaufen, feierte samt Gang im Vorgarten seiner Designervilla oder heizte mit dem Lamborghini durch die engen Straßen - die Bässe voll aufgedreht. Die Gemeinschaft ist ihm offenbar schnurz! Vorzugsweise parken Brown und seine Buddys auf den nahe gelegenen Behindertenparkplätzen oder kloppen sich auf der Straße. Sicher war er es auch, der "C. B." in einen Aufzug ritzte, empört man sich im Viertel. "Nein, das war ein Nachbar!", hält Brown dagegen, "die wollen mich fertigmachen."

Chris Brown ist für seine Prügel-Attacke gegen Ex-Freundin Rihanna berüchtigt. Und für exzessives Feiern bekannt.

Weder Parktickets in Höhe von rund 15 000 (!) Dollar, Anrufe bei der Polizei noch die resolute Anführerin des Aufstandes, Nachbarschaftspräsidentin Patti Negri, die das Viertel noch kennt, als es "immer ruhig und idyllisch" war, konnten bisher erreichen, dass sich der Sänger friedlich in die Gemeinschaft einfügt.

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An der Eingangstür präsentiert Guido sein Lieblingsmöbel. Auf diesem Stuhl lernte er als Kind schreiben.
Räume und Terrassen sind lichtdurchflutet, helle Vorhänge spenden Schatten.
Im Wohnzimmer arrangierte Guido liebevoll Fotos von Familie und Freunden.

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Doch jetzt haben die genervten Nachbarn etwas in der Hand: Browns künstlerische Ader. Die fand ihren Ausdruck in vier überdimensionalen Monstern, die der 24-jährige Wieder-Ex von Rihanna an eine Betonwand sprayte - illegal. Denn das Gesetz in Los Angeles verbietet das, selbst bei Privatbesitz. Die 376 Dollar Verwarnungsgeld sind vergleichsweise milde, doch innerhalb von 30 Tagen soll Brown das Werk nun entfernen. "Wir haben hier viele Prominente, und ich habe nichts gegen ihn persönlich", sagt Negri, als "Gala" vorbeischaut. "Aber mit seinen Wandmalereien hat er das Fass zum Überlaufen gebracht. Die Monster machen unseren Kindern Angst!" Für sie sind die cartoonhaften Figuren "Fratzen" und "Teufel".

Gala: Inhaltsverzeichnis

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Künstlerische Freiheit? Lässt Negri nicht gelten: "Mir ist egal, ob man das Kunst oder Graffiti nennt. Der soll sich an die Gesetze halten - und wenn es wirklich Kunst ist, soll er das in seinem Haus fabrizieren." Brown fühlt sich zu Unrecht verteufelt und twittert gegen seine kreuzbraven Nachbarn: "Bei 'Harry Potter' gibt es schlimmere Monster. Lasst eure Kinder halt im Haus, wenn sie Angst haben!" Bis ihm "die Hände abfallen", wolle er weiter Kunst machen.

Aber so ist es halt: Es kann der Kreativste nicht in Frieden sprayen, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt ...

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