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Cheyenne Ochsenknecht "Alleine gehe ich ungern raus"

Cheyenne Ochsenknecht 
© instagram.com/cheyennesavannah
Im Netz wird Cheyenne Ochsenknecht fies beleidigt und angefeindet. So schlimm, dass sie in ihrem privaten Leben eingeschränkt ist. 

Jetzt reicht es Cheyenne Ochsenknecht, 19. Seit etwa einem Jahr häufen sich Hasskommentare auf ihrem Instagram-Account. Das wurde so schlimm, dass die Tochter von Natascha Ochsenknecht, 55, und Uwe Ochsenknecht, 64, sich nicht mehr alleine aus dem Haus traut. Jetzt zieht sie Konsequenzen. 

Cheyenne Ochsenknecht: Ihr wird mit Mord gedroht 

Schon als Kind musste Cheyenne Erfahrungen mit Beleidigungen und Hass machen. Neun Jahre lang wurde sie in der Schule gemobbt, wie sie in der RTL-Talkshow "Marco Schreyl" verraten hat. Das Mobbing aus dem realen Leben hat sich jetzt auf die soziale Plattform Instagram übertragen. Seit etwa einem Jahr häufen sich dort Beleidigungen unter den Posts der Influencerin. Sie hätte zu dicke Lippen und ein unnatürliches Gesicht, heißt es dort, ihr wird sogar mit Vergewaltigung und Mord gedroht. "Mittlerweile ist es so viel, dass man gar keinen Überblick mehr hat", verrät die 19-Jährige. Als Grund für den Hass gegen sie sieht Cheyenne vor allem Neid: "Ich kann verstehen, dass es viele Menschen gibt, die eifersüchtig oder neidisch sind, weil es nicht viele gibt, die den Job haben, den ich hab und dann ihr langweiliges Leben führen und jemanden, der ein besseres Leben hat, runtermachen".

Mittlerweile traue sie sich nicht mehr alleine raus zu gehen. Erst recht nicht abends, dann nur mit ihrem Bruder Jimi Blue Ochsenknecht, 28. Und auch das scheint nicht immer zu helfen. Cheyenne berichtet von einem Abend, an dem sie mit ihm in einem Club feiern war - ein älterer Mann habe sie dort in den Schwitzkasten genommen. "Alleine gehe ich ungern raus, auch nicht ins Einkaufszentrum. Ich gehe nur mit meinem Freund raus oder zum Essen mit meinen Freunden", gesteht sie. 

Therapie wegen Cyber-Mobbing

Wegen des Mobbings hat Cheyenne eine Therapie gemacht, um mit den Erlebnissen umgehen zu können. "Anders hätte ich das nicht geschafft", so die Influencerin. Große Stütze war vor allem auch Mutter Natascha. Die schickt auch gleich eine Botschaft über Instagram: "An alle asozialen Pissnelken: Ihr seid jetzt dran. Packt euch warm ein." Mittlerweile haben Cheyenne und Natascha Ochsenknecht Anwälte und die Polizei eingeschaltet, um gegen die Hasskommentare im Netz vorzugehen. 

Verwendete Quellen: RTL, Instagram

luho Gala

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