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Chester Bennington (†) Seine Beerdigung war wie ein Live-Konzert

Die Beerdigung von Chester Bennington (†)
Die Beerdigung von Chester Bennington (†)
© BackGrid / Getty Images
Freunde und Familie des verstorbenen Chester Bennington haben sich am Samstag (29. Juli) vom verstorbenen Linkin-Park-Musiker verabschiedet - die Trauerfeier war unglaublich emotional

Er ging viel zu früh: Eine Woche nach dem Selbstmord von Chester Bennington (1976 - 2017) haben seine Familie, Kollegen und enge Freunde in einer bewegenden Trauerfeier Abschied von dem Linkin-Park-Frontmann genommen.

Beerdigung von Chester Bennington (†) 

Wie unter anderem "TMZ" berichtet, fand die private Zeremonie in der Nähe von Benningtons Zuhause in Palos Verdes statt, einem Stadtteil von Los Angeles. Demnach versammelten sich am Samstagnachmittag (29. Juli) mehrere Hundert Menschen im South Botanic Garden - darunter viele Musiker, die mit Linkin Park auf Tour waren.

So emotional war die Trauerfeier des Linkin-Park-Sängers

Neben aufgereihten Stühlen als Sitzmöglichkeiten waren unter anderem zwei Bühnen für die Zeremonie aufgebaut worden - eine davon mit Rednerpult, die andere mit Equipment für Live-Musik. "TMZ" zufolge wurde der Ablauf der Zeremonie streng von der Polizei geschützt. Fans waren nicht zugelassen. Benningtons Familie hatte sich eine Beerdigung im engsten Kreis gewünscht. Unter den Gästen war auch die Familie von Soundgarden-Sänger Chris Cornell (1964 - 2017), der sich wenige Wochen vor Chester Bennington ebenfalls das Leben genommen hatte.

Zutritt nur mit "Backstage-Pass"

Um bei der Trauerfeier dabei sein zu dürfen, benötigte man einen Backstage-Pass ähnlichen Ausweis - wie unter anderem das Online-Portal "Alternative Nation" berichtet. Austin Carlile, 29, der ehemalige Sänger der Band Of Mice & Men, postete auf Instagram ein Foto davon. "Die Trauerfeier heute war wunderschön. Danke Linkin Park, danke Chester. Für alles", kommentierte er das Foto mit den "Backstage-Pässen". Der Linkin-Park-Frontmann war am 20. Juli tot in seinem Haus in Kalifornien gefunden worden. Er hatte sich das Leben genommen.

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Mike Shinoda: Trauerfeiern auf der ganzen Welt

Chester Benningtons Musiker-Kollege Mike Shinoda, 40, wandte sich via Instagram an die trauernden Fans. "Eine Woche. Es fühlt sich wie eine Ewigkeit an. Ich bin hier, um euch einige Updates zu geben", leitete er sein Posting ein und kündigte an, dass es in den kommenden Wochen weltweit von Fans organisierte Trauerfeiern für seinen verstorbenen Linkin-Park-Kollegen Chester geben werde.

Gedenkfeier in Deutschland

Dazu postete er einen Link, in dem sämtliche Daten und Orte dafür aufgelistet sind. In Deutschland finden am 30. Juli in Leipzig, Berlin und Frankfurt Trauerfeiern statt, im August haben Fans diese Möglichkeit bislang in Mannheim, Oberhausen, Kassel, Greifswald und Hamburg. Außerdem listete Mike Shinoda einen Link auf, unter dem Menschen mit Selbstmordgedanken Hilfe finden.

Sie haben suizidale Gedanken? Die Telefonseelsorge bietet Hilfe an. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/1110111 und 0800/1110222 erreichbar. Eine Beratung über E-Mail (Verlinkung: https://ts-im-internet.de/) ist ebenfalls möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen(Verlinkung: https://www.suizidprophylaxe.de/) findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

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