Chester Bennington (†): Promis trauern um den Linkin-Park-Sänger

Der Schock sitzt tief: Der Linkin Park-Frontmann Chester Bennington hat sich das Leben genommen. Seine Wegbegleiter und Musikerkollegen zeigen sich fassungslos

Chester Bennington (†41)
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Helene Fischer

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Chester Bennington nahm sich mit nur 41 Jahren das Leben. "Der Linkin Park"-Sänger war Drogen- und Alkoholabhängig und litt unter Depressionen.

Diese Meldung ging um die Welt: Chester Bennington nahm sich das Leben. Nachdem sich die Nachricht über den Selbstmord des 41-Jährigen Frontmannes der Nu-Metal-Band Linkin Park am Abend des 20. Juli wie ein Lauffeuer verbreitete, zeigten sich auch zahlreiche Stars und Weggefährten des US-Amerikaners in den sozialen Netzwerken fassungslos über den Suizid des Rockstars.

Linkin Park: Ein Schlag für die Bandkollegen

Allen voran sein Linkin Park-Bandkollege Mike Shinoda, 40, brachte via Twitter seine Betroffenheit zum Ausdruck. "Ich stehe unter Schock und mein Herz ist gebrochen, aber es ist wahr", bestätigte der Musiker die dramatischen Meldungen über seinen Co-Sänger. "Ein offizielles Statement folgt, sobald wir eins haben", kündigte er überdies an. 

Offizielles Statement von Linkin Park

Am 24. Juli folgte dann das offizielle Statement der Band. Auf Instagram wurde ein Text veröffentlicht in dem es heißt: "Lieber Chester, unsere Herzen sind gebrochen. Die Schockwellen der Trauer schwappen noch immer durch unsere Familie, und wir wollen einfach nicht wahrhaben, was passiert ist." 

Weiter nehmen sie Bezug auf die Depressionen Chesters: "Wir versuchen, uns daran zu erinnern, dass die Dämonen, die dich uns weggenommen haben, schon immer dazu gehörten. Letztendlich war es die Art und Weise, wie du über genau diese Dämonen gesungen hast, in die sich alle verliebt haben. Du hast sie ohne Angst gezeigt, und uns so alle zusammen gebracht, und uns beigebracht noch menschlicher zu sein. Du hattest das größte Herz [...]" 

"Obwohl wir nicht wissen, auf welchen Weg unsere Zukunft uns bringen wird, wissen wir, dass unsere Leben durch dich bereichert wurden. Danke für dieses Geschenk. Wir lieben dich und vermissen dich so sehr! Auf Wiedersehen, LP" Mit diesen Worten endet der emotionale Text, der allein auf Instagram schon über 300 Tausend Mal geliked wurde.

Social Media als Kondolenzbuch

Zudem veröffentlichte die Band zwei Bilder von Chester Bennington auf dem offiziellen Facebook-Account, unter denen Fans aus aller Welt kondolieren und ihrem Schmerz Ausdruck verleihen. Auf dem neuen Profil-Bild ist Chester auf einem Konzert beim Bad in der Menge zu sehen, auf dem neuen Titelbild steht der Sänger mit dem Rücken zur Kamera vor einer riesigen Fangemeinde ebenfalls während eines Auftritts.

Deutsche Promis trauern

Der deutsche Rapper Kool Savas, 42, twitterte nachdenklich:


Auch Sophia Thomalla, 27, ist betroffen vom Tod der Linkin Park-Ikone. Noch im Juni war sie in Berlin auf einem Konzert der Gruppe, traf dort auch Bennington.


Noch etwas ungläubig äußerte sich die Moderatorin Dunja Hayali, 43, auf den Linkin Park-Song "In the End": 

Stars äußern sich zum Suizid

US-Moderator Jimmy Kimmel, 49, äußerte sich via Twitter: 


Pete Wentz, 38, Bassist der Rockband Fall Out Boy leidet selbst schon lange an Depressionen. Er schrieb bei Twitter:


Musiker-Kollegen von OneRepublic zeigten sich ähnlich fassungslos: "Das bricht unsere Herzen. Suizid ist der Teufel auf Erden."

 

Die Witwe des ehemaligen Soundgarden-Frontmannes Chris Cornell (1964-2017), Vicky Cornell, twitterte zum Tod des Freundes der Familie: "Gerade als ich dachte, mein Herz könnte nicht noch mehr brechen... Ich liebe dich."

Ihr Mann Chris Cornell hatte sich im Mai das Leben genommen. Auf der Beerdigung sang Bennington den Leonard Cohan-Hit "Halleluja" für seinen verstorbenen Freund.

Auch die Kollegen von Nickelback äußerten sich zum Tod ihres Wegbegleiters. "Depressionen machen keinen Halt vor Alter, Rasse, Geschlecht oder Status. Sie diskriminieren nicht. Zeigt den Leuten, die euch etwas wert sind, dass ihr für sie da seid."


Billie Joe Armstrong von den Punkern Green Day meldete sich ebenfalls zu Wort und postete sogar die Telefonnummer einer Seelsorge-Hotline:


Die Emo-Rocker von My Chemical Romance waren oft mit Linkin Park auf Tour. Auch die mittlerweile aufgelöste Band kondoliert bei Twitter, dass sie zutiefst erschüttert seien über den Tod ihres Freundes. 


Auch Oliver Sykes, 30, von den britischen Chartstümern Bring Me The Horizon postete bei Instagram ein Foto von sich und Bennington: "Dieser Kerl war der Grund, warum ich zur Musik kam. Seine Band der Grund, warum ich meine gründete. Er hat mich auf so viele Weisen beeinflusst und inspiriert. Ihn zu treffen war einer der Höhepunkte meines Lebens.

Auch die Nu Metal-Kollegen von Slipknot äußerten sich zum Tod des Sängers. Auch wenn Corey Taylor, der Frontmann der maskierten Band, mit Bennington nicht immer einer Meinung war, spricht die Band nun ihre Bestürzung aus:

Chester was an incredible human being and will forever touch our lives. We’re proud to call him our friend and we will...

Gepostet von Slipknot am Donnerstag, 20. Juli 2017


Auch zwei der ganz großen Rockstars trauern um den Rocker. Kiss-Sänger Paul Stanley kann seine Trauer nicht mal hinter Schminke verbergen:


Und Nikki Sixx, Bassist der 80er Jahre Megastars Mötley Crüe, ist ganz geschockt. Chester erzählte ihm erst kürzlich, wie glücklich er sei:

Sie haben suizidale Gedanken? Die Telefonseelsorge bietet Hilfe an. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/1110111 und 0800/1110222 erreichbar. Eine Beratung über E-Mail ist ebenfalls möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.


Die Abschiede 2017: Um diese Stars trauern wir

Verstorbene Stars 2017

24. Dezember 2017: Heather Menzies-Urich (68 Jahre)  Schauspielerin Heather Menzies-Urich ist an Heiligabend an den Folgen eines Hirntumors im Alter von 68 Jahren verstorben. 
10. Dezember 2017: Otto Kern (67 Jahre)  Der deutsche Designer ist im Alter von nur 67 Jahren gestorben. Als "Hemdenkönig" bekannt geworden, erlag der Mode-Star in seiner Wahlheimat Monaco ganz unerwartet einem Herztod.
6. Dezember 2017: Johnny Hallyday (74 Jahre)   Er war Frankreichs Elvis Presley. Jetzt ist der französische Musiker und Schauspieler gestorben. In der Nacht zu Mittwoch ist Johnny Hallyday im Alter von 74 Jahren seinem Krebsleiden erlegen.
4. Dezember 2017: Christine Keeler (75 Jahre)   Sie war Model und Tänzerin. Besondere Bekanntheit hat Keeler in den Sechzigern erlangt, als sie eine Affäre mit dem britischen Kriegsminister John Profumo und zeitgleich mit dem sowjetischen Marineattaché und GRU-Agenten Jewgeni Iwanow eine Beziehung pflegte. Diese Dreiecksbeziehung wurde später als Profumo-Affäre bekannt und war 1963 einer der Gründe für den Fall der Regierung Harold Macmillans. Christine Keeler hat seit Längerem an einer Lungenerkrankung gelitten; nun ist sie gestorben.

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