Chester Bennington (†): Falschmeldungen zu seinem Tod

Gruselig! Einen Tag vor dem Selbstmord von Chester Bennington, gab es bereits Falschmeldungen über den Tod des "Linkin Park"-Sängers

Chester Bennington

Für die Rockwelt war der 20. Juli 2017 ein düsterer Tag: Chester Bennington, 41, Sänger einer der erfolgreichsten Bands der letzten zwei Dekaden, nahm sich das Leben. Makaber: Bereits einen Tag zuvor gab es Meldungen, dass der Musiker verstorben sei.

Chester Bennington: Falschmeldungen zu seinem Tod

Nur einen Tag, bevor der charismatische Sänger tot aufgefunden wurde, wurde im Internet das Gerücht verbreitet, dass er gestorben sei. Auf "Twitter" ging die Meldung um, dass Chester Bennington verstorben sei. Grund für die Annahme sei eine Facebook-Seite mit dem Titel "R.I.P. Chester Bennington" gewesen, die innerhalb kurzer Zeit knapp eine Million Likes generieren konnte. Selbst einige News-Seiten nahmen diese Spur auf und vermeldeten seinen Tod. Ein Sprecher des Musikers dementierte zu dem Zeitpunkt diese Spekulationen. Doch leider wurde aus dem kruden Spaß nur wenig später traurige Gewissheit. Der Rockstar, der jahrelang mit Alkohol und Depressionen kämpfte, hinterlässt seine Ehefrau Talina Ann Bennington sowie sechs Kinder. 

Drama um die Familie

Bennington erhängte sich im Schlafzimmer und wurde von einer Haushälterin gefunden. Die Familie war zu der Zeit nicht daheim. Noch vor wenigen Tagen postete seine Frau einen Tweet, dass sie ihren Mann, der gerade auf Tour war, vermisse. Dazu teilte sie noch ein Foto von sich mit seiner Töchtern. Angeblich soll Chester an diesem Tag noch zu einem Fotoshooting verabredet gewesen sein. Wie "TMZ" berichtet, hätte ihn einer seiner Bandkollegen dafür abholen sollen. Auch Tour-Pläne hatten "Linkin Park". Chester Bennington nahm sich am  Geburtstag von Chris Cornell das Leben, der sich vor wenigen Wochen selbst umgebracht hatte. Bennington und der verstorbene "Soundgarden"-Frontmann waren enge Freunde. 

Linkin Park: Sie veröffentlichten ein neues Video

Nur Stunden, bevor die Nachricht von Benningtons Tod vermeldet wurde, veröffentlichte die Nu-Metal-Band ein Musikvideo. "Talking To Myself" wäre die zweite Single aus dem aktuellen Album "One More Light" gewesen. Wieder war der Song sehr poppig. Mit den harten Sounds von früher haben die neuen Nummern nichts mehr zu tun. In dem Clip sah man das Tourleben der Band zwischen Reisen, so auch in Berlin am Brandenburger Tor, und bei Auftritten rund um die Welt. Bennington wirkt darin recht glücklich, spielt Gitarre im Tourbus, singt im Studio oder albert mit den Bandkollegen herum. Auffällig ist: In diesem Track singt Bennington ganz alleine. Sein Gesangspartner Mike Shinoda, 40, hält sich komplett zurück. Im Songtext heißt es: "Ich gebe zu ich habe Fehler gemacht. Aber deine kosten dich vielleicht alles. Hörst du nicht, wie ich dich nach Hause rufe?" und "All die Wände, die ich um mich herum errichte. All die Zeit, die ich dich jagte. All die Arten auf die ich dich verliere". Und mit diesen Zeilen wird der Sänger nun in Erinnerung bleiben.

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Chester Bennington (†)

Ahnte seine Familie seinen Tod voraus?

Chester Bennington (†41) und seine Familie
Chester Bennigton (†41) wurde am 20. Juli 2017 leblos in seinem Haus aufgefunden. Hatten seine Ehefrau Talinda und seine Kinder etwa eine dunkle Vorahnung? Nachrichten auf Twitter lassen aufhorchen...


Die Abschiede 2017: Um diese Stars trauern wir

Verstorbene Stars 2017

24. Dezember 2017: Heather Menzies-Urich (68 Jahre)  Schauspielerin Heather Menzies-Urich ist an Heiligabend an den Folgen eines Hirntumors im Alter von 68 Jahren verstorben. 
10. Dezember 2017: Otto Kern (67 Jahre)  Der deutsche Designer ist im Alter von nur 67 Jahren gestorben. Als "Hemdenkönig" bekannt geworden, erlag der Mode-Star in seiner Wahlheimat Monaco ganz unerwartet einem Herztod.
6. Dezember 2017: Johnny Hallyday (74 Jahre)   Er war Frankreichs Elvis Presley. Jetzt ist der französische Musiker und Schauspieler gestorben. In der Nacht zu Mittwoch ist Johnny Hallyday im Alter von 74 Jahren seinem Krebsleiden erlegen.
4. Dezember 2017: Christine Keeler (75 Jahre)   Sie war Model und Tänzerin. Besondere Bekanntheit hat Keeler in den Sechzigern erlangt, als sie eine Affäre mit dem britischen Kriegsminister John Profumo und zeitgleich mit dem sowjetischen Marineattaché und GRU-Agenten Jewgeni Iwanow eine Beziehung pflegte. Diese Dreiecksbeziehung wurde später als Profumo-Affäre bekannt und war 1963 einer der Gründe für den Fall der Regierung Harold Macmillans. Christine Keeler hat seit Längerem an einer Lungenerkrankung gelitten; nun ist sie gestorben.

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Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800 / 111 0 111.

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