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Chester Bennington († 41) Seine Witwe startet eine Anti-Depressions-Kampagne

Chester Bennington (†), Talinda Bennington
Chester Bennington (†), Talinda Bennington
© Reuters
Talinda Bennington, die Witwe von Chester Bennington, startet zu Ehren des Geburtstages ihres verstorbenen Mannes eine Anti-Depressions-Kampagne via Twitter 

US-Star Chester Bennington, † 41, hätte am Dienstag (20. März) seinen 42. Geburtstag gefeiert. Seine Witwe Talinda Bennington, 41, meldete sich anlässlich seines Ehrentages via Twitter zu Wort.

Talinda Bennington gratuliert ihrem Verstorbenen Mann via Twitter

"Alles Gute zum Geburtstag, mein geliebter Chester. Von dem Tag an, als wir uns trafen, hast du mich zu einem besseren Menschen gemacht. Heute ehre ich dich. RIP BOO", schreibt die 41-Jährige. Doch damit nicht genug: Der Post zeigt auch ein Foto von Talinda, auf dem sie eine Handfläche als Stopp-Signal in Richtung Kamera streckt. "Ich bin der Wandel", ist darauf zu lesen. Was damit gemeint ist, erklärt sie mit einem Link auf die Homepage ihrer Kampagne "320". In Gedenken an den Musiker soll sich hier um das Erkennen von Depressionen und die Hilfe dabei gekümmert werden - auch bei Angehörigen. Chester Bennington litt an Depressionen und nahm sich im Juli 2017 das Leben

"Die Idee für '320' entstand aus meiner persönlichen Erfahrung"

"Die Idee für '320' entstand aus meiner persönlichen Erfahrung und der Erkenntnis, dass wir besser auf die Bedürfnisse von Menschen mit psychischen Problemen und Sucht reagieren müssen", schreibt Talinda Bennington auf der Homepage. 13 Jahre lang habe sie ihrem Ehemann Chester beim Kampf gegen Depressionen und Drogenkonsum zugesehen. Dabei habe sie sich oft ängstlich und einsam gefühlt. Sie habe sich nicht richtig mit den Herausforderungen ausgekannt, mit denen ihr Ehemann durch seine Krankheit konfrontiert war, schreibt die Witwe weiter. Die richtigen Informationen zu finden, sei schwer gewesen.

Viele Fans unterstützen die Kampagne 

"Nachdem mein Mann seinen Kampf gegen Depressionen und Sucht verloren hatte, wusste ich, dass ich im Bereich der psychischen Gesundheit etwas verändern musste", so Bennington weiter. Das Ergebnis ihres anschließenden Networkings ist die neue Kampagne. Es brauche nicht mehr Hilfsangebote, stattdessen müsse der Zugriff darauf verbessert werden. Außerdem müssten psychische Krankheiten enttabuisiert werden, damit die Betroffenen offen darüber sprechen könnten. Die Aktion kommt offenbar an. Denn viele Fans folgen ihrem Beispiel und posten ein Foto von sich mit der "Stopp-Hand" samt dem "Ich bin der Wandel"-Spruch darauf.  

Chester Bennington (†)
SpotOnNews

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