Chester Bennington (†): Autopsiebericht enthüllt Drogenmissbrauch

Etwas weniger als ein halbes Jahr nach dem Tod von Linkin-Park-Sänger Chester Bennington wird erstmals sein Autopsiebericht öffentlich

Nach dem Selbstmord von Chester Bennington (1976-2017) im Juli 2017 wird erstmals öffentlich, dass der Sänger der erfolgreichen Band "Linkin Park" Drogen und Alkohol im Blut hatte, als er starb. Laut dem Autopsiebericht, der nun vom US-Portal "TMZ" veröffentlicht wurde, hätten sich zum Todeszeitpunkt geringe Mengen an Alkohol und MDMA - vermutlich Ecstasy - im Körper des Verstorbenen befunden.

Chester Bennington im Entzugsprogramm

In der Nähe von Benningtons Leiche seien zudem unter anderem Schlafmittel und eine leere Flasche Bier gefunden worden. Laut dem Bericht habe der Sänger in seiner Vergangenheit auch Antidepressiva verschrieben bekommen. Diese habe er aber länger als ein Jahr nicht mehr eingenommen. Außerdem habe sich Bennington in einem ambulanten Entzugsprogramm befunden und habe vor seinem Tod als trocken gegolten.

Er kämpfte mit Depressionen

Bereits vor seinem Tod war bekannt, dass der "Linkin Park"-Frontmann lange Jahre mit Depressionen und Suchtproblemen zu kämpfen gehabt hatte. In der Vergangenheit hatte Bennington auch von Selbstmordgedanken gesprochen. 2006 sei es laut einem angehängten Polizeibericht bereits zu einem Vorfall gekommen. Benningtons Frau Talinda, 41, hatte die Polizei verständigen müssen, weil der Sänger stark getrunken und mit einer Schusswaffe das Haus verlassen hatte. Damals hatte er gedroht, sich umzubringen.

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

Die Abschiede 2017: Um diese Stars trauern wir

Verstorbene Stars 2017

24. Dezember 2017: Heather Menzies-Urich (68 Jahre)  Schauspielerin Heather Menzies-Urich ist an Heiligabend an den Folgen eines Hirntumors im Alter von 68 Jahren verstorben. 
10. Dezember 2017: Otto Kern (67 Jahre)  Der deutsche Designer ist im Alter von nur 67 Jahren gestorben. Als "Hemdenkönig" bekannt geworden, erlag der Mode-Star in seiner Wahlheimat Monaco ganz unerwartet einem Herztod.
6. Dezember 2017: Johnny Hallyday (74 Jahre)   Er war Frankreichs Elvis Presley. Jetzt ist der französische Musiker und Schauspieler gestorben. In der Nacht zu Mittwoch ist Johnny Hallyday im Alter von 74 Jahren seinem Krebsleiden erlegen.
4. Dezember 2017: Christine Keeler (75 Jahre)   Sie war Model und Tänzerin. Besondere Bekanntheit hat Keeler in den Sechzigern erlangt, als sie eine Affäre mit dem britischen Kriegsminister John Profumo und zeitgleich mit dem sowjetischen Marineattaché und GRU-Agenten Jewgeni Iwanow eine Beziehung pflegte. Diese Dreiecksbeziehung wurde später als Profumo-Affäre bekannt und war 1963 einer der Gründe für den Fall der Regierung Harold Macmillans. Christine Keeler hat seit Längerem an einer Lungenerkrankung gelitten; nun ist sie gestorben.

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