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Cheryl Cole Todessehnsucht

Cheryl Cole
© CoverMedia
Sängerin Cheryl Cole war so erschöpft durch ihre Malaria-Erkrankung, dass sie sich nach dem Tod sehnte.

Cheryl Cole (29) spielte bei ihrer Malaria-Erkrankung 2010 gedanklich mit dem eigenen Tod.

Die Sängerin ('Fight For This Love') hatte sich bei einer Safari in Tansania mit Malaria infiziert. In ihrer Autobiografie, die nun von der britischen Zeitung 'The Sun' in Auszügen vorgestellt wurde, erinnert sich die Künstlerin, wie schlecht es ihr damals ging. Zum Glück ist die Musikerin jetzt wieder ganz gesund, aber damals sah es anders aus: "Es war so angsteinflößend und ich war so erschöpft. Ich wollte einfach nur noch schlafen und alles beenden. Ich weiß noch, wie ich die Krankenschwester fragte, ob ich sterben würde und ich so erleichtert war, als sie sagte, dass es eine Möglichkeit wäre. Ich wollte, dass es zu Ende geht. Ich hatte nichts mehr zu geben. Danach habe ich meiner Mutter gesagt, dass sie Papier bringen soll, damit ich mein Testament machen kann. Ich war da ganz sachlich. Ich war einfach so müde, hatte von allem genug."

Die Britin hatte sich vor ihrem Afrika-Trip von ihrem Ehemann, dem Fußballer Ashley Cole (31), getrennt, der sie betrogen haben soll. Das Chaos in ihrem Leben hätte sie rücksichtsloser gemacht. "Es war so, als ob Gott mich damit gezwungen hat, die Achterbahnfahrt, die mein Leben darstellte, zu beenden. Die Krankheit brachte mich dazu, einen genauen Blick auf mein Leben zu werfen und das tat ich. Derek und ich waren im Juni vier Tage auf Safari in Tansania. Wir fingen um fünf Uhr morgens an und hockten mit unseren Ferngläsern in klapprigen Jeeps … Normalerweise bin ich nicht so spontan, aber mein Leben war gerade auf den Kopf gestellt worden und es fühlte sich an, als ob es neue Regeln geben würde. Ich hatte keinen Ehemann mehr und auch keine Verantwortungen - wozu also das alles?" beschrieb Cheryl Cole ihren damaligen Zustand.

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