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Charlie Sheen Das sagt sein Vater zum TV-Geständnis

Martin Sheen, Charlie Sheen
Martin Sheen, Charlie Sheen
© Getty Images
Martin Sheen setzt sich seit Jahrzehnten gegen HIV und Aids ein. Der Schauspieler äußerte sich nun zur HIV-Diagnose seines Sohnes Charlie Sheen

Martin Sheen steht hinter seinem Sohn. Das bekräftigte der Schauspieler am Dienstag (17. November) bei der "CME Group's Global Financial Leadership"-Konferenz in Naples, Florida.

"Wie zur eigenen Hinrichtung zu gehen"

Nachdem Charlie Sheen in der US-Morgensendung "Today" seine HIV-Infektion öffentlich gemacht hatte, äußerte sich sein Vater während der Konferenz zum TV-Geständnis: "Seit Monaten hat er auf diese Geschichte hingearbeitet und wir haben ihn bestärkt, es zu tun", so der 75-Jährige laut "Naples Daily News". "Er wollte immer wieder einen Rückzieher machen, weil es sicher war, wie zur eigenen Hinrichtung zu gehen."

Bis Charlie Sheen am Dienstag das Studio der Sendung betrat, sei sich der Vater nicht sicher gewesen, ob der 50-Jährige die Sache wirklich durchzieht. "Ich und meine Frau haben ihn noch am Samstag gesehen. Wir wollten sicher gehen, dass er weiß, wir stehen hinter ihm."

Vorsitz der "Cinema Against AIDS"-Gala

Seit Jahrzehnten setzt sich Martin Sheen bereits gegen HIV und Aids ein. Unter anderem 2010 hatte er gemeinsam mit seinem zweiten Sohn Emilio Estevez den Vorsitz der "Cinema Against AIDS"-Gala in Toronto, bei der eine Million Dollar für die Aids-Forschung zusammenkam.

Seine eigene HIV-Infektion nun öffentlich zu machen, sei das Schwierigste gewesen, was Charlie jemals gemacht habe, meint der Vater

Tiefstes, dunkelstes Geheimnis

"Heute Morgen, als ich ihm allein dabei zusah, wie er sein tiefstes, dunkelstes Geheimnis preisgab, konnte ich nicht glauben, von wie viel Mut ich Zeuge wurde und dass das mein Sohn war", sagte Martin Sheen weiter. "Ich habe ihm eine Nachricht hinterlassen und gesagt, dass ich die Welt verändern würde, wenn ich so viel Mut hätte."

iwe / Gala

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