Charlie Sheen: "Ich könnte eine bipolare Störung haben"

Charlie Sheen beschäftigt sich weiter mit seiner Gesundheit - und hat eine Erklärung für seine Eskapaden gefunden: eine bipolare Störung

Als Lebemann ist Charlie Sheen ("Anger Management") in Hollywood schon lange verschrien. Nun zieht der Star aber eine mögliche Erklärung für seinen Hang zum Exzess ernsthaft in Erwägung: Er leide "vielleicht unter einer bipolaren Störung", sagte der 50-Jährige in der US-amerikanischen TV-Gesundheitssendung "Dr. Oz".

Dabei hätte dem "Two And A Half Men"-Darsteller dieser Gedanke durchaus früher kommen können, wie er zugab. "Ich wurde von genug Leuten damit in Verbindung gebracht oder diagnostiziert, um mich an einem gewissen Punkt einmal damit auseinanderzusetzen", sagte der Schauspieler.

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"Ich hatte das als Teil meines Charakters akzeptiert"

Es sei durchaus denkbar, dass seine Aussetzer, Fluchereien und Unbeherrschtheiten Folge von manischen Episoden seien, ergänzte Sheen. "Manisches Verhalten tritt üblicherweise mit den Leiden eines Drogen- oder Alkokohlentzugs auf. Mir passiert es eigentlich nicht, wenn ich das nicht gerade erlebe." Seltsam sei ihm dieser Zusammenhang nicht vorgekommen: "Ich hatte das als Teil meines Charakters akzeptiert."

Ob er sich nun medikamentieren lassen will, wisse er nach eigenen Angaben noch nicht. "Die Frage ist, was das sonst noch alles 'reparieren' würde. Aber ich würde es natürlich in Erwägung ziehen." Bereits vor fünf Jahren hatte Charlie Sheen in einem Interview über eine mögliche bipolare Störung gesprochen - und jegliche Vermutungen über eine Erkrankung weit von sich gewiesen.

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