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Cathy Hummels im Rechts-Kampf Wie es nach der Klage weitergeht

Cathy Hummels
© Getty Images
Cathy Hummels will sich die einstweilige Verfügung vom "Verband Sozialer Wettbewerb" nicht gefallen lassen und legt Widerspruch ein

Cathy Hummels kämpft aktuell gegen eine einstweilige Verfügung. Der "Verband Sozialer Wettbewerb" findet, die fehlende Kennzeichnung einzelner Instagram-Postings als Werbung sei wettbewerbswidrig.

Cathy Hummels will ihre Authentizität nicht verlieren

Dabei hat Cathy mit den entsprechenden Marken keine Werbeverträge, bekommt also kein Geld dafür. "Ich sehe es nicht ein, meine Authentizität zu verlieren, indem ich alles kennzeichne, obwohl ich dafür keine Werbung mache", ärgert sich Cathy auf Instagram. Und auch ihr Anwalt Christian-Oliver Moser meint gegenüber GALA, "eine Kennzeichnung hat erst dann zu erfolgen, wenn Sie die Produkte oder Marken erwähnt und hierfür ein Entgelt erhält oder ihr das Produkt kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Wenn sie aber z.B. über Kleidung postet, die sie ganz normal erworben und bezahlt hat, kann Sie nicht gezwungen werden, das als Werbung zu kennzeichnen.

Sie legt Widerspruch ein

Und genau deshalb lässt sich Cathy diese einstweilige Verfügung auch nicht gefallen und legt Widerspruch ein. Ist diese erfolgreich, wird die einstweilige Verfügung aufgehoben. Laut Moser hat nämlich auch Cathy das Recht, sich wie Modezeitschriften frei über Produkte oder Marken zu äußern. "Hierfür werden wir notfalls auch über mehrere Instanzen kämpfen", kündigt er an. Wie dieser Fall wohl ausgeht? "

jno Gala

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