Catherine Zeta-Jones Wie ernst steht es wirklich um sie?


Catherine Zeta-Jones gibt sich nach Zusammenbruch und Kurz-Therapie stark. Freunde fürchten jedoch, dass ihre Probleme viel tiefer liegen

Streifen machen fröhlich,

sagt man. Vielleicht griff Catherine Zeta-Jones, 41, deshalb vergangene Woche zu dem Shirt im Marine-Look. Nachdem sie sich wegen einer manisch-depressiven Störung in der psychiatrischen Klinik "Silver Hill" in Connecticut behandeln ließ, will sie ihr normales Leben wieder aufnehmen - und dafür braucht sie jede Form der Aufmunterung.

Über ihre Sprecherin ließ sie verlauten, es gehe ihr "sehr gut". Sie genieße die Dreharbeiten zu "Playing The Field", freue sich schon auf ihre Rolle im Musical-Film "Rock Of Ages". Doch in Wirklichkeit fühlt sie sich "längst nicht so gut, wie ihr Team der Öffentlichkeit glauben machen will", erfuhr Gala von einer Golf-Freundin der Schauspielerin. "Es ist ja nicht der erste Vorfall dieser Art", sagt sie. "Diese Krankheit begleitet Catherine schon ihr Leben lang. Aber sie möchte nicht schwach wirken. In die Klinik zu gehen, war schon ein großer Schritt für sie."

Immerhin sprach Zeta-Jones nun erstmals über ihre Depression. "Millionen von Menschen leiden unter dieser Störung, ich bin einer davon", sagte sie people.com. "Man soll nicht stillschweigend darunter leiden und es ist keine Schande, Hilfe zu suchen." Ist für sie die Sache damit erledigt? Überfordert sie sich gleich wieder?

Ärzte begrüßen es in solchen Fällen grundsätzlich, wenn Patienten schnell in gewohnte Strukturen zurückkehren. Auch, dass der Klinikaufenthalt nur fünf Tage dauerte, ist medizinisch offenbar vertretbar. "Wenn der Patient nicht suizidgefährdet ist, kann er zügig entlassen werden. Bis die Medikamente wirken, dauert es sowieso drei bis vier Wochen", heißt es in der Fachklinik Schön in Hamburg. Unverzichtbar sei aber eine begleitende Psychotherapie, in der die persönliche Geschichte aufgearbeitet wird. Bei Zeta-Jones war das in jüngerer Zeit vor allem die Krebserkrankung ihres Ehemanns.

Hilfe bekommt sie je jetzt nicht nur von Michael, 66, der viel mit den Kindern Carys, 8, und Dylan, 10, unternimmt. Ihre Eltern Patricia und David sind aus Wales angereist, um sich um die Familie zu kümmern. Denn auch Michael Douglas braucht nach seinem Kehlkopfkrebs regelmäßig Ruhephasen. Er hat bereits eingesehen, was sich seine Frau erst klarmachen muss: Im normalen Leben sind beide noch lange nicht wieder angekommen.

, Mitarbeit: Ariane Sommer

gala.de

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