Prinz Casimir + Alana Bunte: "Alana hat mich erst mal zappeln lassen"

Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein heiratet im Juni das US-Model Alana Bunte. Eine Liebesgeschichte wie im Märchen – mit einer selbstbewussten Braut. GALA besuchte die beiden im Schloss

Prinz Casimir + Alana Bunte 

Er stammt aus einer der ältesten Familien des deutschen Hochadels. Sie kommt aus Kalifornien und modelt seit ihrem 15. Lebensjahr, unter anderem für Louis Vuitton und Carolina Herrera. Am 1. Juni heiraten sie im rheinland-pfälzischen Bendorf-Sayn. Eine Cinderella-Story wird wahr. Mitten in den Hochzeitsvorbereitungen trifft GALA Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein, 43, und seine Verlobte Alana Bunte, 28, auf Schloss Sayn. Die beiden wohnen im ersten Stock. Bei der Begrüßung prescht uns Disco um die Füße, der Pudel des Paars. Der Name passt: Mit seinem Wuschelkopf könnte er in jedem Club headbangen. Zum Interview nehmen wir zu dritt im Roten Salon Platz. An den Wänden die Ahnengalerie von Casimir zu Sayn-Wittgenstein. Alana feilt noch an ihrem Deutsch, sie antwortet daher auf Englisch.

Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein: "Wow! Sie ist bezaubernd schön"

War es Liebe auf den ersten Blick?

Casimir: Für mich schon. (lacht) Wir waren beide in Italien zu einem Geburtstag eingeladen. Am Vorabend war ich mit einer Freundin zum Essen verabredet. Sie sagte, es komme noch jemand mit. Als dann Alana die Terrasse betrat, dachte ich nur: Wow! Sie ist bezaubernd schön. Aber sie ist auch eine so herzliche Person. Die Chemie hat sofort gestimmt.

Wie haben Sie denn ihr Herz erobert?

Casimir: Ich habe ihr quasi das Leben gerettet. (lächelt) Beim Essen flog ihr eine Mücke ins Auge. Ich habe Alana ins Licht geführt und ihr geholfen. Sie schaute mich ganz verliebt an. Ich sie auch. Allerdings ließ sie mich dann ein paar Tage zappeln.

Alana: Ich war kurz darauf bei der Hochzeit meines Bruders in Florenz, ohne Casi. Das fühlte sich nicht gut an. Ich habe ihn angerufen und gesagt, dass ich nicht mehr allein sein möchte.

Casimir: Das ist jetzt vier Jahre her. Seitdem sind wir unzertrennlich.

Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein

Hochzeit mit seiner Alana in diesem Sommer

Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein, Alana Bunte

Hat Casimir gleich von seiner Familie erzählt?

Alana: Nein. Ich hatte keine Ahnung, dass er ein Prinz ist. Ich dachte auch erst, er wäre Grieche. Ich konnte seinen Akzent nicht zuordnen.

Casimir: Ich habe Alana gesagt, ich sei Bauer in Südamerika, weil ich sie nicht mit meiner Herkunft langweilen wollte. (lacht) Abgesehen von Lady Diana und den Prinzessinnen in Walt-Disney-Filmen können Kalifornier mit Adel nichts anfangen.

Wann wussten Sie, dass Alana die Richtige ist?

Casimir: Ich bin damals durch ein paar schwierige Situationen gegangen, da habe ich gemerkt, dass man mit ihr Pferde stehlen kann. Alana versucht immer, eine gerechte Lösung zu finden.

Prinz Casimir & Alana Bunte: Zwischen Farmen, New York und Schlpss Sayn

Schloss Sayn

Wie sieht heute Ihr Alltag aus?

Casimir: Unser Hauptwohnsitz ist in Südamerika. Ich betreibe dort eine Landbank für Agrarinvestitionen. Wir verbringen viel Zeit auf unseren Farmen, es ist ein Leben mit Reiten und Ackerbau. Außerdem haben wir eine Wohnung in New York. Vor zwei Jahren sagte mein Vater, er hätte uns beide gern öfter zu Hause – jetzt sind wir alle zwei bis drei Monate in Sayn. Wir haben uns im Schloss ein Appartement eingerichtet. Wenn wir mal Kinder haben, soll hier unser Lebensmittelpunkt sein. Deshalb ist es für uns auch so wichtig, in Sayn Hochzeit zu feiern.

Sie haben einen älteren Bruder, Erbprinz Heinrich. Wie sieht auf Dauer Ihre Rolle im Fürstenhaus aus?

Casimir: Das weiß ich noch nicht. Mein Vater ist Chef der Familie, er entscheidet. Wir müssen eine Möglichkeit finden, die gerecht gegenüber allen Geschwistern ist. Meine Eltern sind Gott sei Dank noch jung. Wir haben viel Zeit, das mit ihnen zu klären.

Alana, wie wurden Sie von der Fürstenfamilie aufgenommen?

Alana: Unglaublich herzlich. Die Familie ist so groß, dass ich immer noch nicht alle kenne. (wendet sich zu Casimir) Ich liebe es zu sehen, wie hart deine Eltern für alles arbeiten. Hoffentlich können wir beide das eines Tages fortführen.

Verlobung + Hochzeit

Ring frei für die Liebe

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Verliebt, verlobt...

2017 haben Sie sich verlobt …

Casimir: Ja, mir war wichtig, Alana den Antrag zu machen, bevor wir mehr Zeit in Sayn verbringen würden. Ich dachte: Wenn wir schon in diese Richtung gehen, dann als Brautpaar.

Was hatten Sie sich für den Antrag überlegt?

Casimir: Ich habe einen Jugendstil-Ring entworfen und dafür mit The Gem Palace in Indien zusammengearbeitet. Sie fertigen die Juwelen für Maharadschas. Die ersten Ausführungen haben mir aber gar nicht gefallen. Ich wurde schon nervös. Im Nachhinein meinte Alana: "Du hättest mir auch einen Holzring überreichen können!" Es hat schließlich sechs Monate gedauert, bis ich zufrieden war.

Und wie verlief der große Moment?

Casimir: Wir haben zu der Zeit in London am Hyde Park gewohnt. Ich habe Alana spontan gesagt: Es ist so ein schöner Frühsommerabend, lass uns doch spazieren gehen … Sie hat mich nur groß angeguckt.

Alana: Es war das erste Mal in zwei Jahren, dass er spazieren gehen wollte.

Casimir: Ich hatte vorher eine Bank in einer stillen Ecke ausgespäht. Dort habe ich mich hingekniet. Sie dachte, ich hätte etwas verloren und kniete sich auch hin: "Was suchst du denn?" Ich sagte ihr, sie soll sich jetzt erst mal auf die Bank setzen. Nach meiner Frage hat sie dann angefangen zu weinen und meinte nur: "Ja, ja, ja!" 

Alana: Durch unseren WhatsApp-Familien-Chat wussten alle sehr schnell Bescheid. Danach haben wir mit Freunden in einem Pub ein paar Drinks genommen. An den Rest des Abends erinnern wir uns nicht mehr so genau. (lacht)

Casimir: Ich habe von Alana im Nachhinein übrigens auch einen Verlobungsring bekommen. Der Rubin stammt aus dem Ring ihres Vaters.

Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein

Verlobung mit einem Model

Casimir zu Sayn-Wittgenstein, Alana Bunte

Wird Sohn Alexander Trauzeuge?

Aus erster Ehe haben Sie schon einen Sohn – Alexander ist jetzt 17.

Casimir: Er freut sich wahnsinnig. An Neujahr, sechs Monate vor der Verlobung, habe ich ihn zur Seite genommen und gefragt, ob er das okay finden würde. Das war noch vor dem Gespräch mit meinen Eltern. Er sagte: "Das finde ich ganz toll. Ich möchte dein Trauzeuge sein und eine Rede halten." Er reist jetzt eine Woche vorher an, ich werde mir mit ihm in der Nacht vor der Hochzeit ein Zimmer teilen. In der Früh helfen wir uns dann gegenseitig beim Ankleiden.

Wie fühlt es sich an, Stiefmutter zu werden, Alana?

Alana: Ich bin eher wie eine Freundin für Alexander. Er ist ein lieber, intelligenter junger Mann und studiert – wie früher sein Vater – in England.

Schlösser und Co.

Orte für Ja-Worte

Burg Schlitz

Traditionelle Hochzeit statt Rockstar und Gospelchor

Haben Sie bei der Hochzeitsplanung viel Unterstützung?

Casimir: Der ganze Ort ist in die Vorbereitungen involviert, es ist unglaublich. Dadurch lernen wir die Menschen in der Gegend auch besser kennen. Allein der Schützenverein kommt mit 25 Leuten und wird vor der Kirche Spalier stehen. Wir haben uns bewusst gegen einen Weddingplaner entschieden. Wir haben einen lokalen Caterer beauftragt.

Statt Geschenken wünschen Sie sich Spenden.

Casimir: Zum Schloss gehört der Kulturpark Sayn, für den viele Ehrenamtliche arbeiten. Das ist oft mit sehr viel Arbeit und wenig Dank verbunden. Wir wollen diesen Menschen etwas zurückgeben.

Auf welchen Teil der Hochzeit freuen Sie sich am meisten?

Casimir: Wir möchten unseren Gästen in Erinnerung rufen, wie schön eine traditionelle Messe ist – wir sind beide katholisch. Wir brauchen keinen Rockstar oder Gospelchor, sondern gestalten die Messe mit Werken von Haydn, Händel und Bach. Dafür haben sich die Chöre von Sayn und Bendorf zusammengetan. Wir haben 350 Gäste aus aller Welt eingeladen, dazu kommen noch die Leute aus Sayn und Umgebung.

Viele Frauen setzen vor der Hochzeit auf ein spezielles Beauty-Programm. Wie sieht das bei Ihnen aus, Alana?

Alana: Ich hatte den großen Plan, ganz viel Sport zu machen. Ich liebe Tennis. Doch beim Reiten bin ich kürzlich schwer gestürzt und hätte mir fast den Arm gebrochen. Jetzt darf ich erst mal keinen Sport mehr machen. (lacht)

Casimir: Alana macht auch keine Diät. Deswegen habe ich sie so gern – weil sie normal isst. Ihre Henkersmahlzeit wären Pommes.

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