Carsten Maschmeyer: Corona-Krise eine "Vollkatastrophe"

Was ist schädlicher auf lange Sicht, das Coronavirus oder die wirtschaftlichen Folgen der Krise? Diese Frage beantwortet Carsten Maschmeyer.

Carsten Maschmeyer auf einem Event in Köln

Welche wirtschaftlichen Folgen hat die Corona-Krise für Deutschland? Auf diese Frage hat der Unternehmer und "Die Höhle der Löwen"-Star Carsten Maschmeyer (60, "Selfmade") eine erschreckende Antwort. "Wir müssen alle mal realisieren, dass wir auf eine Vollkatastrophe zusteuern", erklärt Maschmeyer im Gespräch mit der "Bild".

Maschmeyer spricht in dem Interview von einem Ausmaß, "wie wir uns das überhaupt noch nicht im Wirklichen vorstellen können". Natürlich müssten die Menschen überleben, aber man brauche schließlich auch nach der Krise Geld, um weiter überleben zu können. Er erklärt: "Ich habe die Befürchtung, dass wir nach dem Coronavirus ein Pleite- und Arbeitslosigkeits-Virus bekommen."

Roberta Bieling

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©Gala

Das Morgen darf nicht zerstört werden

Der Unternehmer warnt vor einer riesigen Rezession. Er schätze, dass jedes fünfte kleine Café, Kneipe oder Restaurant das "Comeback" nicht schaffen werde und "dass die Hälfte aller Start-ups verschwinden, dass ein Viertel der Kleinunternehmen am Markt verschwinden, die Großkonzerne gewinnen" werden.

Man müsse "alles dafür tun, dass Corona zwar unser Heute zerstört, aber nicht unser Morgen", appelliert Maschmeyer. Der Investor erklärt, dass es den Start-ups besonders schlecht gehe, weil sie nicht profitabel seien und alles in Technik, Forschung und dergleichen investieren. Viele Investoren fielen aus und daher fehle die Finanzierung. "Wir zerstören hier Zukunft und es wäre gut, wenn den Start-ups noch mehr geholfen werden" könne, als das im Moment der Fall sei.

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