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Carlo Thränhardt Ex-Hochspringer rechtfertigt sich für neue Liebe nach Tod seiner Frau

Carlo Thränhardt
Carlo Thränhardt
© Ursula Düren/ dpa / Picture Alliance
2019 musste sich Carlo Thränhardt nach langer, schwerer Krankheit von seiner Ehefrau Constanze verabschieden. Ein halbes Jahr später zeigte sich der Ex-Leichtathletik-Star mit einer neuen Partnerin. Dafür rechtfertigt er sich jetzt.

Am 5. Juli 2022 feiert Carlo Thränhardt seinen 65. Geburtstag. Das nimmt der Ex-Leichtathletik-Star zum Anlass, über sein bewegtes Leben zu sprechen und auf die Kritik einzugehen, die nach dem Tod seiner Ehefrau Constanze im Jahr 2019 auf ihn eingeprasselt ist.

Carlo Thränhardt über Lebensgefährtin Stefanie: "Habe mich sofort verliebt"

Im Gespräch mit "Bild am Sonntag" rechtfertigt der einstige Hochspringer nun, sich nur wenige Monate nach dem Tod seiner Frau mit seiner heutigen Lebensgefährtin Stefanie Pregitzer in der Öffentlichkeit gezeigt zu haben. Thränhardt könne verstehen, dass das vielen zu schnell ging, doch er habe sich "das nicht ausgesucht". "Gegen Gefühle kann man nichts machen. Dinge passieren oder passieren nicht. Ich habe sie in einem Münchner Lokal gesehen und habe mich sofort verliebt, obwohl wir noch kein Wort gesprochen haben. Ich habe gespürt, dass das meine neue Frau sein wird", sagt Carlo Thränhardt. Obwohl er nicht an Gott glaube, habe Thränhardt die Hoffnung, "dass meine Frau vielleicht von irgendwo auf uns schaut und will, dass wir glücklich sind. Unser Sohn und auch ich."

Stefanie Pregitzer und Carlo Thränhardt
Stefanie Pregitzer und Carlo Thränhardt
© Felix Hörhager / dpa / Picture Alliance

Über den viel zu frühen Tod seiner Ehefrau Constanze mit nur 49 Jahren spreche er allerdings nur "sehr ungern". Wie man einen solchen Schicksalsschlag verkrafte, "sei nicht zu beschreiben", so der ehemalige Athlet.

"Gedanklich fühle ich mich wie 35"

Kurz vor seinem 60. Geburtstag wurde bei Carlo Thränhardt durch Zufall ein Aneurysma an der Herz-Hauptschlagader entdeckt. Das hat seine Lebenseinstellung verändert. "Ich sage heute nicht mehr so oft, ich muss. Ich sage viel häufiger, ich möchte. Das ist ein gewaltiger Unterschied", verrät Thränhardt. Und obwohl er bald 65 Jahre alt wird, fühle er sich "gedanklich [...] wie 35". "Grundsätzlich nervt mich die Zahl 65, weil sie einen kleinen Abschied von der Jugend bedeutet", stellt er zudem klar und betont, dass er seinem Job als Athletik- und Mentalcoach beim deutschen Davis-Cup-Team im Tennis noch "möglichst lange" nachgehen möchte. "Ich kann gar nicht verstehen, dass man sich auf das Rentenalter freuen kann. Rente heißt doch, dass man mit den Fähigkeiten, die man hat, nicht mehr gebraucht wird", so Thränhardt.

Verwendete Quellen: bild.de

aen Gala

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