Carla Bruni: Winken und Windeln wechseln

Nur drei Monate nach der Geburt ihrer Tochter ist Carla Bruni wieder voll da: Um ihren Mann im Wahlkampf zu unterstützen, nimmt sie derzeit zahlreiche Termine mit ihm wahr. Und ausgerechnet jetzt jagt ein Skandal den anderen

Drei Monate nach der Geburt ihrer Tochter Giulia ist Carla Bruni als Präsidentengattin wieder schwer beschäftigt: Staatsempfänge und zahlreiche weitere Termine an der Seite ihres Gatten Nicolas Sarkozy stehen auf dem Terminplan der 44-Jährigen.

So auch am Donnerstag (26. Januar): Gemeinsam mit ihrem Mann begrüßte sie den Präsidenten der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, und dessen Ehefrau Dominique Ouattara im Elysée Palast und wohnte einem anschließenden Dinner bei.

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Kurz vor der Geburt ihres dritten Kindes, Tochter Birdie Mae, im März 2019 wiegt die schwangere Jessica rund 110 Kilo. Davon ist rund sechs Monate später keine Spur mehr: "Ich bin so stolz darauf, wieder ich selbst zu sein", erklärt die Sängerin auf Instagram.

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Trotz zahlreicher Termine sieht die frischgebackene Mutter Carla Bruni vor dem Dinner mit dem Präsidenten der Elfenbeinküste entspannt aus.

Und sie machte eine gute Figur: Während Bruni am Nachmittag in einer legeren Kombination aus Longsleeve, schwarzer Hose und auffallendem Mantel durch den Garten des Palastes spazierte, glänzte sie abends in einem schlichten Etuikleid mit edler Brosche. Mit links scheint sie ihre Mutterrolle und die Aufgaben als Frankreichs First Lady unter einen Hut zu bringen - und wirkt dabei entspannt wie nie.

Doch es sind nicht nur angenehme Situationen, die Bruni in diesen Tagen meistern muss: Spätestens seit Nicolas Sarkozy während eines Interviews mit mehreren Journalisten verriet, dass er im Falle einer Wahlniederlage mit der Politik aufhören wolle, gerät auch Bruni mehr und mehr in den Fokus der Schlagzeilen. Sie soll Schuld an seinem bisher nur mäßigen Einsatz für einen erneuten Sieg sein. "Er ist überhaupt nicht entmutigt, das entspricht nicht seinem Temperament", versuchte sie die Situation im Gespräch mit der Zeitung "Libération" zu retten.

Dabei hat Carla Bruni auch abgesehen vom Wahlkampf ihres Mannes Sorgen: Denn laut dem linken Polit-Magazin "Marianne", hat Bruni in ihrer Funktion als Botschafterin des "Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria" (GFATM) dafür gesorgt, dass ihr Freund, Sänger Julien Civange, Aufträge in Millionenhöhe bekommt.

Bei so viel Rummel um das Präsidentenpaar wundert es nicht, dass Carla Bruni zumindest ihr Privatleben so gut es geht aus der Öffentlichkeit halten will: Bis auf ein Foto von Giulia kurz nach der Geburt gibt es keine Bilder des Babys. Wie vorab angekündigt, halten die Bruni-Sarkozys diesen Teil ihres Privatlebens aus den Schlagzeilen heraus. Und auch wenn die nächsten Wochen sicher an den Kräften zehren werden - die Familie gibt ihnen sicher Kraft, um auch diese Zeit entspannt zu überstehen.

aze

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