Carla Bruni: Verstecktes Präsidentenbaby

Wenige Wochen vor der Geburt spricht Carla Bruni über ihre Pläne für das ungeborene Präsidentenbaby. Die Öffentlichkeit wird das Kind wohl nie zu Gesicht bekommen

Carla Bruni

Keine Fotos, auch nicht zu Wahlkampfzwecken: Carla Bruni will ihr Kind so gut wie möglich vor der Öffentlichkeit schützen. Zeigen wolle sie den Präsidentennachwuchs nach der Geburt erst einmal nicht, so Bruni im französischen Fernsehen.

Die Schwangerschaft der Präsidentengattin war von Seiten des Elysée Palastes nie offiziell bestätigt worden. Erst im Juli sprach Bruni erstmals über die bevorstehende Geburt. So kann es sich der Reporter des französischen Senders "TF1" auch nicht verkneifen, sie auf das seltsame Versteckspiel anzusprechen: "Können Sie jetzt zumindest, eineinhalb Monate vor der Geburt, bestätigen, dass Sie schwanger sind?" Den Gefallen tat die First Lady ihm dann nur zum Teil. Denn auch der tatsächliche Geburtstermin ist bisher ein Geheimnis.

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Eine sichtlich schwangere Carla Bruni im TV-Interview. Angeblich kommt das Baby schon in sechs Wochen.

Doch genau wie ihre "anderen Umstände" will Bruni auch später das Kind vor dem öffentlichen Auge abschirmen - und es nie den Medien präsentieren. "Ich werde alles tun, um mein Kind zu schützen, und ich werde es mit größter Entschiedenheit tun." Sich in die Öffentlichkeit zu begeben sei die Entscheidung einer erwachsenen Person, so die Schauspielerin. Da habe sie von den Erfahrungen mit ihrem ersten Sohn Aurélien Enthoven gelernt.

Diesen hatte das ehemalige Model 2008 mit auf eine private Reise durch Jordanien genommen. In Petra spazierte Präsident Sarkozy mit Aurélien auf den Schultern durch die Felsenstadt. Das Gesicht des Jungen bekamen die Fotografen dennoch nicht zu sehen. Er versteckte es auf Anweisung seiner Mutter hinter seinen Händen.

Dennoch empfindet Carla Bruni diesen öffentlichen Ausflug heute als "großen Fehler", den sie bei ihrem leiblichen Kind mit Nicolas Sarkozy nicht wiederholen möchte. "Man bekommt kein Kind für die Galerie, und meine Stellung als Frau des Staatschefs hat mich da noch mehr in die Defensive gebracht", so die werdende Mutter.

Französische Medien wollen erfahren haben, dass Bruni einen Sohn erwarte. Auch diese Information bleibt selbst nach dem Interview unbestätigt. Dieses Mal jedoch nicht als Teil einer Strategie, sondern weil sie angeblich selbst nicht wisse, welches Geschlecht ihr Kind hat: "Ich ziehe es vor, davon überrascht zu werden."

Für Nicolas Sarkozy und Carla Bruni ist es das erste gemeinsame Kind. Dass sie nun ankündigte, es erst einmal nicht öffentlich zeigen zu wollen, hat in Frankreich auch eine politische Dimension. Denn dort stehen Präsidentenwahlen an - und lange wurde damit gerechnet, dass Sarkozy seinen Nachwuchs mit der beliebten Sängerin zumindest mit Familienfotos in seinen Wahlkampf einfließen lassen werde. Dies wird nun wohl so nicht geschehen.

Der Präsident ist bereits dreifacher Vater - und auch schon Großvater. Carla Brunis erster Sohn Aurélien stammt aus ihrer Beziehung mit dem Philosophen Raphaël Enthoven.

smb

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