Carine Roitfeld: Ihr Magazin ist wählerisch

Mode-Journalistin Carine Roitfeld traf eine strenge Auswahl bei den Themen für ihr neues Magazin.

Carine Roitfeld (58) verbannte einige Leute von ihrer Zeitschrift, weil sie sich nur mit netten Menschen umgeben will.

Die ehemalige Chefredakteurin der französischen 'Vogue' steht kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Magazins 'CR Fashion Book'. Bei dem Inhalt traf Roitfeld eine strenge Auswahl der Themen und Leute, die ihrer Meinung nach eine Erwähnung in ihrer Zeitschrift verdienen: "Einige Leute werde ich für mein Magazin einladen, andere Leute will ich hier nicht haben. Natürlich! Es ist, als ob man ein Dinner gibt. Ich will froh über die Gäste an meinem Tisch sein", erklärte sie in einem Interview mit dem britischen 'Grazia'-Magazin.

Sarah und Pietro Lombardi

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Sarah Lombardi
Sarah Lombardi kann ihre Gefühle bei diesem emotionalen Song nicht zurückhalten.
©Gala

Viele Mode-Experten überraschte der Rücktritt von Roitfeld bei der 'Vogue', da zu dem Zeitpunkt Gerüchte kursierten, dass sie es auf die Chef-Position bei der amerikanischen Ausgabe der Mode-Bibel abgesehen hätte. Doch die Journalistin bereut ihre Entscheidung keineswegs, weil sie bereits seit einem Jahrzehnt für die Zeitschrift gearbeitet hatte. "Als ich von dort fortging, war ich so froh, endlich frei zu sein. Es war keine Befreiung, weil ich ja nicht im Gefängnis war. Aber mehr … Möglichkeiten. Jetzt bin ich mehr ich selbst. Als ich bei der 'Vogue' war, steckte ich vielleicht in dieser Chefredakteurin-Uniform. Ich war blonder. Und jetzt gehe ich wieder dahin zurück, wie ich vorher war: brünetter und direkter", erklärte sie.

In den letzten Monaten wurde immer wieder die Nutzung von Photoshop für Magazinaufnahmen diskutiert. Einige Stimmen wollen sogar Gesetze erlassen, die die Bearbeitung von Fotografien verbieten, doch Roitfeld stimmt dem nicht zu: "Ich denke, im Endeffekt dürfen wir gar nichts mehr tun. Das einzige, was wir illegal machen sollten, ist das Pupsen. Viele Leute pupsen und das ist nicht sehr nett", lachte Carine Roitfeld.

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