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Cara Delevingne Sie wollte sich das Leben nehmen


Cara Delevingne spricht jetzt erstmals über ihre Kindheit, ihre heroinsüchtige Mutter und darüber, dass sie sich wehtat, um ihre schmerzhaften Gefühle zu vergessen

Sie schritt über die Laufstege aller erfolgreichen Designer, war Werbegesicht von Topmarken und kann sich jetzt auch erfolgreiche Schauspielerin nennen: Cara Delevingne ist schon lange ganz oben angekommen. Ihr Freundeskreis besteht aus der perfekten Mischung aus Topmodels, Superstars, Schauspielern und Designern und sie fehlt auf keiner angesagten Party.

Gerade ziert sie das Cover der amerikanischen Vogue. Im zugehörigen Interview spricht sie über ihre Jugend und verrät, dass nicht immer alles so einfach war.

Nicht alles gold, was glänzt

Als jüngste von drei Töchtern wächst sie im noblen Londoner Stadtteil Mayfair auf, besucht elitäre Schulen und verkehrt in besten Kreisen. Hinter den glänzenden Kulissen ist jedoch nicht alles gold was glänzt: Die Heroinsucht ihrer Mutter Pandora ging an ihr nicht vorbeil. "Man wächst zu schnell auf, weil man auf seine Eltern aufpasst. Meine Mutter ist eine unglaublich starke Persönlichkeit mit einem großen Herz, ich vergöttere sie. Aber ich glaube nicht, dass man sich davon erholt."

Als Teenage kämpfte sie dann mit Depressionen, wurde überrolt von ihren Gefühlen: "Plötzlich wurde ich von einer Welle von Selbsthass überrollt, und diese Gefühle waren so schmerzhaft, dass ich meinen Kopf gegen einen Baum schlug, um bewusstlos zu werden. Ich habe mich zwar nie geschnitten, aber mich gekratzt bis ich blutete. Ich wollte mich einfach auflösen."

"Ich wusste, dass ich ein glückliches Mädchen hätte sein sollen"

"Das schlimmste war, dass ich wusste, dass ich ein glückliches Mädchen hätte sein sollen. Ich fühlte mich noch schlechter und tat mir noch mehr weh, weil ich mich schuldig fühlte, für den Wunsch lieber tot zu sein."

Kurz vorm Suizid

Die Depressionen sind auch jetzt noch Teil ihres Lebens, mal mehr, mal weniger. Ihren Tiefpunkt erreichte sie in einem New Yorker Appartment und dachte an Selbstmord: "Ich wollte es einfach beenden. Die Möglichkeit war direkt vor meiner Nase und ich wusste, ich muss entscheiden, ob ich mich so sehr liebe, wie den Gedanken an den Tod." Ein Song im Radio, den Cara erst kürzlich bei der Beerdigung eines verstorbenen Freundes gehört hat, wusste sie: "Es fühlte sich an wie eine Warnung von ihm. Ich war so wütend auf mich selbst."

Jetzt sagt Cara, sei sie glücklich mit sich selbst. Und das verdanke sie ihrer Freundin St. Vincent: "Ich bin verliebt in meine Freundin, und deswegen bin ich im Moment s zufrieden mit mir selbst. Dass ich so etwas mal sage ist auch ein Wunder."

lho Gala


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