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Cara Delevingne "Ich wollte mein Leben beenden"

Cara Delevingne
© Dominique Charriau / Getty Images
Cara Delevingne spricht offen darüber, wie sehr sie damals unter ihrer eigenen Sexualität litt. Das Model dachte sogar daran, sich das Leben zu nehmen.

Cara Delevingne, 30, spendet ihren Orgasmus der Wissenschaft – so beschreibt es das Model selbst.

Cara Delevingne geht dem Orgasmus auf den Grund

Für den BBC-Three-Dokumentarfilm "Planet Sex with Cara Delevingne", der gerade mächtig viel Aufmerksamkeit erhält, reist Cara um die Welt, um zu erfahren, wie mit Sexualität, Gender und Sex in verschiedensten Kulturen umgegangen wird und wie stark diese Themen von kulturellen Vorstellungen geprägt und beeinflusst werden. Cara will dem sogenannten "Gender Climax Gap" auf den Grund gehen – heißt, sie möchte herausfinden, warum Männer beim Sex eher einen Orgasmus haben als Frauen. Dafür wurde die 30-Jährige selbst zur Probandin. Sie gab jeweils eine Blutprobe vor und nach dem Orgasmus ab, um die Auswirkungen auf ihren Körper zu untersuchen.

Doch Cara lernte bei den Dreharbeiten zu der Doku nicht nur mehr über die Sexualität von Frauen, sondern auch über sich selbst. Die Erfahrungen haben sie auf eine positive Art geprägt, erzähl sie jetzt im Interview mit "The Mirror".

Das Model dachte daran, sein Leben zu beenden

Cara Delevingne bezeichnet sich als irgendwas zwischen pansexuell und bisexuell, sie wisse es manchmal selbst nicht genau, möchte sich aber auch nicht auf Begriffe festlegen, erklärte sie 2021 in dem Podcast "Make It Reign". 

Nun erklärt sie, wie sehr sie damals unter ihre Sexualität und der Unwissenheit gelitten hat, so dass sie am Ende sogar an Suizid dachte: "Ich konnte mit niemandem darüber sprechen. Ich hatte viel verinnerlichte Homophobie und Scham. Ich dachte, ich sei abnormal. Ich habe darüber nachgedacht, mein Leben zu beenden, wie ich es schon mehrmals getan habe, und ich bin so froh, dass ich es nicht getan habe, denn wenn ich einem anderen Kind helfen kann, bedeutet das die Welt für mich. Es bedeutet die Welt für dieses kleine seltsame Kind, das ich war. Oder das ich bin."

Information zu Hilfsangeboten

Sie haben suizidale Gedanken? Die Telefonseelsorge bietet Hilfe an. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/1110111 und 0800/1110222 erreichbar. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der "Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention".

Der Dokumentarfilm habe auch ihr geholfen, lauter über ihre Gefühle zu sprechen und sich nicht länger verstecken zu wollen: "Es hat mein Leben sehr verändert. Jetzt bin ich glücklicher als je zuvor. Ich bin wirklich, wirklich stolz auf das, was wir geschaffen haben."

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, mirror.co.uk

jno Gala

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