Brittany Murphy: Gift als Todesursache

Nicht eine Lungenentzündung, sondern eine Vergiftung soll der Grund für den tragischen Tod von Schauspielerin Brittany Murphy sein. Ihr Vater will das mit einem Toxin-Test ihrer Haarprobe bewiesen haben

Brittany Murphy bei einem ihrer letzten öffentlichen Auftritte Anfang Dezember 2009.

Am 20. Dezember 2009 starb Schauspielerin im Alter von 32 Jahren – an den Folgen einer Lungenentzündung, wie die Gerichtsmediziner damals feststellten. Ihren Vater Angelo Bertolotti überzeugte das nicht. Er hegte den Verdacht, seine Tochter könnte vergiftet worden sein. Die Tatsache, dass ihr Ehemann nur wenige Monate nach ihr unter ganz ähnlichen Umständen ums Leben kam, erhärtete seine Annahme. Jetzt soll eine positiv auf Schwermetalle getestete Haarprobe beweisen, dass das Paar vergiftet wurde.

Laut einem Bericht von "radaronline.com" schließt ein unabhängiges Gutachten aus, dass Brittany Murphy an einer "natürlichen Todesursache" gestorben ist. Der Grund: In einer Haarprobe von Brittany Murphy fand das Labor, das von Angelo Bertolotti mit einer Analyse beauftragt worden war, "zehn Schwermetalle in einer Konzentration, die weit über die hinausgeht, die von der WHO [Weltgesundheitsorganisation, d. Red.] als angemessen angegeben wird". Wenn man ausschließen könnte, dass die Person, von der die Haarprobe stamme, aus Versehen mehreren dieser Schwermetalle auf einmal ausgesetzt worden sei, "wäre die einzig logische Erklärung dafür, dass eine dritte Partei ihr diese vorsätzlich verabreicht haben müsste".

Wie "examiner.com" berichtet, kommen Schwermetalle zum Beispiel in Rattengift und Insektiziden vor. Wer solchen Giften ausgesetzt ist, entwickelt Symptome wie Magenkrämpfe, Herzrasen oder auch Atembeschwerden bis hin zu einer Lungenentzündung. Sowohl Brittany Murphy als auch ihr Ehemann sollen diese gezeigt haben. Simon Monjack war nur fünf Monate nach seiner Frau am 23. Mai 2010 gestorben. Als Todesursache stellten die Gerichtsmediziner eine Lungenentzündung fest – wie bei seiner Ehefrau. Zuvor war er über den Zeitraum von mehreren Wochen immer wieder wegen Grippe-ähnlicher Symptome und Herzbeschwerden behandelt worden.

Brittany Murphy

Ein Leben für die Schauspielerei

20. Dezember 2009: Brittany Murphy stirbt an einem plötzlichen Herztod.
19. März 2008: Bei einer Gala von Prada lässt sich Brittany wieder von ihrem Mann Simon Monjack begleiten.
18. Janur 2008: In Utah gibt sich Brittany als cooles Rock-Chic auf der Party der Hard Rock Hotel's Rehab Lounge.
25. Februar 2007: Mit ihrem Mann Simon Monjack besucht Brittany die Oscar Party in Hollywood.

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Nachdem diese Parallelen bekannt wurden, setzte Brittany Murphys Vater Angelo Bertolotti alles daran, Blut und Haare seiner Tochter noch einmal auf eine mögliche Vergiftung hin testen zu lassen. Die Pathologen in Los Angeles, die die Todesfälle untersucht hatten, führten damals keine Toxin-Tests dieser Art durch. Erst vor kurzem sprach das kalifornische Oberlandesgericht Bertolotti das Recht zu, ein unabhängiges Labor damit zu beauftragen.

Murphys Vater sagte zu "radaronline.com", dass ihn vor allem die "bösartigen Gerüchte", die über den frühen Tod seiner Tochter kursierten, dazu gebracht hätten. "Meine Tochter ist weder magersüchtig noch drogenabhängig gewesen. Die Zeitungen haben das immer wieder behauptet. Ich werde ihnen das Gegenteil beweisen. Es wird Gerechtigkeit für Brittany geben."

, die Brittany seit ihrer Scheidung von Angelo Bertolotti allein erzogen hatte, äußerte sich bislang nicht zu den neuen Entdeckungen. In einer früheren Aussage gab sie zu Protokoll, dass sie sich vorstellen könnte, dass möglicher Schimmelbefall im Haus ihrer Tochter in den "Hollywood Hills" der Grund für deren Tod sei.

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