Britta Assauer: Tränenreiches Interview

Britta Assuauer sprach erstmals ganz offen über ihren Noch-Ehemann Rudi Assauer und verriet, dass die Trennung für sie völlig überraschend kam

Britta Assauer

Erst seit April 2011 sind Britta Assauer und der ehemalige Fußballmanager Rudi Assauer verheiratet, doch schon acht Monate später kam die Trennung. Nun hat die 46-Jährige im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung zum ersten mal Mal über das Liebes-Aus gesprochen. "Sie haben ihn mir weggenommen", sagt sie. Die Trennung von ihrem Noch-Ehemann kam für sie völlig überraschend: "Ich wurde zu Rudis Anwalt bestellt. Dort wurde mir gesagt, Rudi sei nicht mehr zu Hause, wenn ich zurückkomme. Seine Tochter habe ihn mitgenommen. Dabei bin ich doch seine Ehefrau", sagt sie.

Wenige Stunden zuvor schien noch alles in Ordnung zu sein: "Rudi umarmte mich an unserer Haustür, fragte, wie lange ich wegbleibe. Er hatte stets Angst, ich käme nicht wieder. Das ist das Letzte, was ich von ihm habe", erzählt Assauer.

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Im Interview, dass mit der Kamera aufgezeichnet wurde, bricht sie immer wieder in Tränen aus, wirkt extrem angespannt. Britta Assauer leidet sichtlich unter der Situation - den Kampf um ihren Mann werde sie aber nie aufgeben. "Ich werde Rudi niemals alleinlassen. Ich liebe ihn und ich bin sicher, dass er mich auch liebt", sagt sie.

Auch Rudi Assauer äußerte sich zu der Trennung von seiner Frau. Für ihn scheint die Entscheidung jedoch endgültig zu sein. "Ich habe diesen Weg zu meiner Tochter gesucht. Ich fühle mich bei ihr sehr wohl. Hier bin ich richtig aufgehoben. Britta wünsche ich alles, alles Gute für die Zukunft, besonders Gesundheit und Menschen, die sich um sie kümmern", sagt er im Interview mit "Bild".

Britta Assauer ist trotzdem noch nicht klar, warum ihr Mann sie so plötzlich verließ. Einzig das schlechte Verhältnis zu seiner Familie könnte ein Grund gewesen sein. "Ich hab versucht, wieder mehr Nähe zu schaffen. Am Anfang klappte das, wir funktionierten für Rudi wie ein Team, aber dann wurde mein Vertrauen ausgenutzt", berichtet sie.

Ihr Ehemann geht derweil ganz offensiv mit seiner erst vor kurzem publik gewordenen Krankheit um: Nach seinem Auftritt bei "Volle Kanne" am 3. Februar, zeigt das ZDF am Dienstag (7. Februar 2012) in der Reihe "37 Grad" eine Dokumentation über Rudi Assauers Alzheimer-Erkrankung.

aze

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