Brie Larson: "Das ist das Ende meiner Privatsphäre"

Brie Larson sprengt aktuell die Kinokassen. Aber wie tickt die Schauspielerin eigentlich privat? 

Brie Larson

Dürfte sie sich eine Superkraft wünschen, dann würde Brie Larson, 29, die Unsichtbarkeit wählen. Witzig: Ausgerechnet diese Fähigkeit besitzt Captain Marvel, die die US-Schauspielerin aktuell im Kino verkörpert, nicht.

Brie Larson: Sie lebt zurückgezogen in Los Angeles

Dafür ist die erste weibliche Titelheldin des Marvel-Universums schneller, stärker und mächtiger als ihre männlichen Kollegen. Für die Feministin Larson war das ein entscheidender Grund, die Rolle nach anfänglichen Zweifeln überhaupt anzunehmen. Der Erfolg gibt ihr recht: Der Streifen steht derzeit an der Spitze der weltweiten Kinocharts und hat bereits mehr als 760 Millionen Dollar eingespielt. Einziger Nachteil: Einen Blockbuster zu drehen, bringt eine Menge Popularität mit sich. "Das ist das Ende meiner Privatsphäre", stellte sie kürzlich nüchtern fest. Und ihre Anonymität im Alltag ist Brie Larson, die eigentlich Brianne Sidonie Desaulniers heißt, viel wert. Obwohl sie 2016 für die Hauptrolle im Drama "Raum" einen Oscar gewann, lebt der selbst ernannte "introvertierte Bücherwurm" weitgehend zurückgezogen in Los Angeles.

"Ich war ein extrem schüchternes Mädchen"

Ein schönes Paar waren Brie Larson und Rockmusiker Alex Greenwald. Im Mai 2016 verlobten sie sich, doch aus der Hochzeit wird wahrscheinlich nichts 

Auch ihr Liebesleben schützt die Amerikanerin, so gut sie kann. Sechs Jahre lang war sie mit Alex Greenwald, 39, liiert, Frontmann der Indie-Rockband Phantom Planet. Im Januar sollen sie ihre Verlobung gelöst haben. Mit Alex teilte sie die Leidenschaft für Musik. Denn Brie Larson ist selbst Sängerin und Songwriterin, 2005 brachte sie ein eigenes Album heraus. Erfolg hatte sie damit allerdings keinen. Schon mit sechs Jahren wusste Larson, dass sie Schauspielerin werden wollte und bat ihre Mutter, Unterricht nehmen zu dürfen. "Ich war ein extrem schüchternes Mädchen und brachte vor fremden Leuten schier kein Wort heraus, doch auf der Bühne blühte ich auf", erzählt sie. Trotz finanzieller Schwierigkeiten ermöglichte ihr die Mutter, die mit ihr nach der Scheidung von Larsons Vater alleine nach L.A. gezogen war, die Schauspielausbildung. Eine prägende Erfahrung.

Die "Captain Marvel"-Schauspielerin kämpft für Gleichberechtigung 

Heute setzt sich Larson für Gleichberechtigung ein, im Rahmen der Time’s-Up- Bewegung auch für Opfer sexueller Gewalt. Für Aufsehen sorgte sie, als sie die Presse darum bat, bevorzugt Frauen zu ihren Interviewterminen zu schicken. Die Rolle als Captain Marvel nahm sie nur unter der Bedingung an, wenig nackte Haut zeigen zu müssen. Offenbar hat das eine echte Superheldin tatsächlich nicht nötig – weshalb Larson angeblich bereits für sieben weitere Marvel-Streifen verpflichtet wurde. Das war es dann wohl endgültig mit der Anonymität.

Frauenpower pur

Brie Larson als Captain Marvel

Brie Larson als Captain Marvel
Exklusives Featurette mit viel Frauenpower
©Gala
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