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Brad Pitt + Angelina Jolie Abgesetzt wegen Befangenheit? Richter spricht Klartext

Brad Pitt und Angelina Jolie
© Getty Images
Angelina Jolie und Brad Pitt sind zwar seit vier Jahren getrennt, für eine Scheidung müssen aber Einzelheiten noch geklärt werden. Und genau das könnte problematisch werden. Der Richter, den Jolie hat absetzen lassen wollen, spricht jetzt ein Machtwort.

Seit April 2019 gelten Angelina Jolie, 45, und Brad Pitt, 56, vor dem US-amerikanischen Gesetz als "ledig". Doch das Urteil war ein sogenanntes "zweigeteiltes" Urteil, das besagt, dass zwei verheiratete Personen für ledig erklärt werden können, während andere Fragen, einschließlich Finanzen und Sorgerecht für die Kinder, bestehen bleiben. Und genau jene Fragen versuchen die Ex-Partner schon seit einiger Zeit zu klären. Dafür haben die Schauspieler einen Richter engagiert, den sie privat bezahlen. Doch mit diesem war Angelina Jolie jetzt nicht mehr einverstanden, da sie seine Befangenheit befürchtet. Anfang August machte die Information die Runde, die 45-Jährige und ihre Anwältin würden Richter John W. Ouderkirk absetzen wollen.

Angelina Jolie möchte Richter austauschen

Wie "Page Six" berichtete, hatte die 45-Jährige am Montag (10. August) eine Beschwerde beim zuständigen Gericht in Los Angeles eingereicht. Dieser zufolge solle Richter John W. Ouderkirk wegen unzureichender Offenlegung seiner Geschäftsbeziehungen zu einem der Anwälte von Brad Pitt von dem Fall ausgeschlossen werden. Ouderkirk habe nachweislich in einem beruflichen und finanziellen Verhältnis zu Anne C. Kiley gestanden, beklagt Jolie. Das habe er nicht offen kommuniziert, sondern zu verheimlichen versucht. Dementsprechend forderten die Schauspielerin und ihre Anwältin, dass ein anderer Privatrichter für ihren Fall eingesetzt würde. 

Richter spricht Klartext

Nun hat sich Richter Ouderkirk zu den Befangenheitsvorwürfen Jolies zu Wort gemeldet. In einem schriftlichen Statement äußert er sich zu dem Fall. "Ich werde weiterhin in Erwägung ziehen, andere Fälle anzunehmen, da von Zeit zu Zeit weitere Fälle hinzukommen können, solange der Fall Jolie/Pitt noch nicht geschlossen ist. Solche anderen Fälle könnten Parteien, Anwaltskanzleien und/oder Zeugen betreffen, die in die Jolie/Pitt-Sache verwickelt sind", schreibt der ehemalige Richter des Obersten Gerichtshof des Bezirks Los Angeles in Dokumenten die "ET" vorliegen. Anschließend erklärt er, er könne und werde trotzdem im Familienstreit unparteiisch bleiben.

Wird sich Brad Pitt wehren?

Brad Pitt soll indes kein Verständnis für das Verhalten seiner Ex-Frau haben. Dass sie diesen Schritt geht und damit den Prozess nur noch weiter in die Länge zieht, ist in seinen Augen unnötig.

Brad sagt, dass Angelina dieses Mal viel zu weit gegangen ist

so eine anonyme Quelle gegenüber "Us Weekly". Nun will Pitt anscheinend mit gleichen Mitteln zurückschlagen. "Ihm bleibt keine andere Wahl, als sich einzumischen und sich zu wehren - und zwar hart", so der Insider. Wie genau dieser Rückschlag aussehen wird, bleibt abzuwarten.

Was ist noch zu klären?

Welche Fragen genau zwischen Angelina Jolie und Brad Pitt offen sind, ist nicht bekannt. 2018 hatte Jolie bereits offiziell angemahnt, dass Pitt zu wenig Unterhalt für Maddox, 19, Zahara, 15, Pax, 16, Shiloh 14, und die Zwillinge Vivienne und Knox, beide 12, zahle. Brad Pitts Anwälte hatten diese Anschuldigung zurückgewiesen; werteten sie als Versuch Jolies, die mediale Berichterstattung zu manipulieren.

Auch nach der Erklärung, dass beide nun leidig seien, ist die Akte Jolie-Pitt noch längst nicht geschlossen. Es bleibt zu hoffen, dass die Ex-Partner ihre Fehde nicht auf dem Rücken der sechs Kinder austragen.

Verwendete Quelle: Page Six, ET, DailyMail

abl / jna Gala

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