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Brad Pitt Was ist der wahre Grund für sein Trennungsinterview?

Brad Pitt
© Reuters
Das erste - und sehr emotionale - Interview von Brad Pitt nach dem Liebes-Aus mit Angelina Jolie sorgt aktuell für weltweite Schlagzeilen. Doch was steckt hinter den überraschend offenen Worten des Schauspielers?

Dass Brad Pitt, 53, und Angelina Jolie, 41, eines Tages öffentlich über ihre Trennung reden würden, war abzusehen. Nun hat der Schauspieler als erster der beiden den Schritt gewagt und der amerikanischen Ausgabe der "GQ Style" einen sehr ausführlichen, sehr ehrlichen und sehr berührenden Einblick in sein Seelenleben gegeben. Doch was steckt dahinter? Echte Emotion oder reines Kalkül?

Drei Theorien, warum Brad Pitt sein Herz ausschüttet

Theorie 1: Er will Angelina Jolie zurückerobern

In dem Interview erklärt Brad Pitt, dass Ende der Beziehung mit Jolie habe sich angefühlt wie "der Tod". Dass seine Ehefrau ihn verlässt - eine schmerzliche Tatsache, die er zunächst nicht wahrhaben wollte.  "Ich hatte den Drang, mich festzuklammern. Aber es gibt da dieses Klischee: Wenn du jemanden wirklich liebst, dann musst du ihn loslassen. Jetzt weiß ich, was damit gemeint ist, denn ich habe genau das gefühlt", beschreibt er seine Reaktion auf die Trennung. Neben dem Umstand, dass er Jolie offenbar nicht ziehen lassen wollte, gibt er außerdem zu, dass sein hoher Alkoholkonsum zu einem Problem in der Ehe geworden sei. Statt Vodka und Wein trinke er nur noch "Cranberry-Saft und Wasser". Auch Joints habe er inzwischen aus seinem Leben verbannt. Außerdem unterziehe er sich einer Therapie. Signale an Jolie, dass er sich ernsthaft ändern will? Der Gang in die Öffentlichkeit, inklusive eines Schuldeingeständnisses bezüglich seines Alkoholproblems, könnte diesen Signale deutlich Stärke verliehen. Ein (möglicher) Versöhnungsplan, der erste Früchte trägt: Angelina Jolie, so berichten US-Medien, sei sehr "berührt" von Brad Interview gewesen.

Theorie 2: Er will sein öffentliches Image aufbessern 

Vorwürfe wegen Kindesmisshandlung, Drogensucht und Affären - der nach der Trennung von Angelina ausgebrochene Rosenkrieg hat dem jahrzehntelangen Saubermann-Image von Brad Pitt einen gehörigen Kratzer verpasst. Selbstredend, dass der Schauspieler diesen Makel gerne bereinigen will. Und wie könnte man das besser, als sich als selbstkritischer, geläuterter und gefühlvollen Vater und Ehemann zu präsentieren?

Theorie 3: Er will reinen Tisch machen

Brad Pitt sei handgreiflich gegenüber seinem Adoptivsohn Maddox geworden. Er habe ein unberechenbares Temperament. Angelina habe die sechs gemeinsamen Kinder vor ihm schützen müssen. Schließlich Ermittlungen des FBIs und der Kinderschutzbehörde. Viel Zweifelhaftes ist durch Insider und Vertraute über Brad Pitt verlautet worden. In all der Zeit schwieg der Schauspieler zu den harten Anschuldigungen. Was wahr ist, was Lüge - vieles liegt bis heute im Dunkeln. Es ist demnach verständlich und sein gutes Recht, dass Pitt jetzt selbst das Wort ergreift, um sich - zumindest in einigen Dingen - zu erklären. 

Am Ende des Tag mag es vielleicht eine Kombination aus allen drei Gründen sein, die Brad Pitt zu seinem Interview bewogen haben. Ob oder ob nicht, weiß nur er selbst...

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