Brad Pitt: Warnung an den "Spinner"

Nachdem er bei der "Maleficent"-Premiere auf dem roten Teppich überrumpelt wurde, hat sich Brad Pitt nun an den Angreifer gewendet

Eigentlich wollte Brad Pitt am vergangenen Mittwoch (28. Mai) nur einen schönen Abend mit seiner Familie bei der Premiere von Angelina Jolies Film "Maleficent" in Hollywood verbringen. Doch der wurde ihm von dem Journalisten Vitalii Sediuk gehörig verdorben. Der Ukrainer griff Brad Pitt auf dem roten Teppich an, soll ihm sogar ins Gesicht geschlagen haben, und wurde daraufhin von der Polizei verhaftet.

Nun hat sich der Schauspieler mit einer Stellungnahme an die Öffentlichkeit gewendet, in der er beschreibt, was an dem Abend aus seiner Sicht vorgefallen ist.

Mimi Fiedler

Die Schauspielerin erklärt ihre Gewichtszunahme

Mimi Fiedler
Mimi Fiedler versucht mit einer Diät abzunehmen. Auf Instagram hält sie fest, wie schwer ihr das fällt.
©Gala

"Ich war dabei, das Schreiben von Autogrammen zu beenden, als ich aus dem Augenwinkel jemanden über die Absperrung in meine Richtung kommen sah", heißt es in dem Statement, das das US-Magazin "People" veröffentlichte. "Ich ging einen Schritt zurück, aber der Typ hielt sich an meinem Revers fest. Ich habe nach unten geschaut und der Spinner versuchte sein Gesicht in meinen Schritt zu stecken, deshalb habe ich ihm zweimal auf den Hinterkopf geschlagen - nicht zu stark - aber genug, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen, weil er nicht losließ."

Die von den Medien berichteten Schläge ins Gesicht beschreibt Brad Pitt so: "Ich denke, dass er sich nur an irgendetwas festhalten wollte, weil die Männer bereits auf ihn gegangen waren, und er hat nach oben gelangt und meine Brille erwischt."

Cannes 2014

Die schönsten Bilder vom Filmfestival

Nuri Bilge Ceylan bekommt bei der Abschlusszeremonie der 67. Internationalen Filmfestspiele in Cannes die Goldene Palme für seinen Film "Winter Sleep". Dafür wird er von Quentin Tarantino und Uma Thurman gefeiert.
Sophia Loren vergibt den Großen Preis der Jury an die Italienerin Alice Rohrwacher für ihren Film "Le meraviglie (The Wonders)".
Uma Thurman amüsiert sich mit Timothy Spall, der gerade die Auszeichnung als bester Schauspieler für seine Rolle in "Mr. Turner" bekommen hat.
Die Jury schreitet zur Tat. Vor der Preisverleihung wird allerdings noch mal auf dem roten Teppich posiert: (von links) die Schauspielerinnen Leila Hatami und Carole Bouquet, Regisseur Nicolas Winding Refn, Schauspielerin Jeon Do-yeon, Jurypräsidentin Jane Campion, Regisseurin Sofia Coppola, Regisseur Jia Zhangke, Schauspieler und Regisseur Gael Garcia Bernal sowie Schauspieler Willem Dafoe.

102

Sediuks Angriff auf Brad Pitt waren bereits einige ähnliche Aktionen vorausgegangen. So versuchte er auf einem roten Teppich Will Smith zu küssen, rannte bei der Grammy-Verleihung auf die Bühne oder griff Leonardo DiCaprio in den Schritt. Erst eine Woche zuvor kroch der TV-Reporter in Cannes unter das Kleid von America Ferrera.

"Ich habe nichts gegen Exhibitionisten", so Pitt weiter. "Aber wenn der Typ weitermacht, wird er es für alle Fans, die die ganze Nacht auf ein Autogramm oder ein Selfie gewartet haben, verderben. Denn Leute werden misstrauischer, wenn sie einer Menschenmenge begegnen."

Am Ende sprach Brad Pitt, der eine einstweilige Verfügung gegen den 25-Jährigen erwirkte, auch noch eine Warnung aus: "Und er sollte wissen, wenn er noch mal versucht, unter das Kleid einer Frau zu gucken, wird er getreten."

Dass Vitalii Sediuk in nächster Zeit wieder einem Star zu nahe kommt, ist unwahrscheinlich. Wenige Tage nach seiner Verhaftung musste er nämlich vor dem Richter erscheinen und wie "bbc.co.uk" berichtet, verurteilte der den Ukrainer zu drei Jahren Haft auf Bewährung. Solange darf er sich keinem Event, an dem Stars beteiligt sind, bis auf 450 Meter nähern.

Bodyguards und Security überwältigen den Angreifer vor Brad Pitts Augen. Der junge Mann wird danach von der Polizei abgeführt.

Mittlerweile hat sich auch Sediuk zu seinen Eskapaden geäußert. In einem Interview mit "Extra" sagte er: "Ich bin ein anderer Typ, der anders denkt und einen Sinn für Unterhaltung hat, den Hollywood so vorher nicht erlebt hat." Er entschuldigte sich zwar in dem Gespräch bei "Brangelina" und den anderen Stars, hält aber an seiner Art des Entertainments fest: "Es ist etwas anderes, kontrovers, außergewöhnlich und schwierig zu erklären. Ich bin ganz normal, das glaube ich zuminest."

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche