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Brad Pitt Er lebt wie ein Mönch

Brad Pitt
© Getty Images
Brad Pitt gibt nicht auf. Doch im Rosenkrieg mit Angelina Jolie muss er sich nun jeden Schritt ganz genau überlegen

Kein Alkohol, keine Frauen, Ausgehverbot

Das sind nicht die guten Vorsätze, die sich Brad Pitt fürs neue Jahr überlegt hat – es sind die Verhaltensregeln, die ihm sein Anwalt Lance Spiegel auferlegt hat. GALA erfuhr von einem Kollegen Spiegels: "Für die nächsten Monate soll Brad Pitt das Leben eines Mönchs führen."

Brad übt sich in Zurückhaltung

Denn der Schauspieler will 2017 nur eins: seine Kinder zurück. Die Strategie, die der Hollywood-Star dabei verfolgt, ist geprägt von Zurückhaltung, Contenance und Langmut. Forderungen seiner Ex Angelina Jolie, 41, akzeptiert er bereitwillig. Pitt unterzieht sich regelmäßigen Drogentests und trifft die Kinder nur unter Aufsicht von Therapeuten. Auch dass er sie seit der Trennung im September erst wenige Male sehen durfte, nimmt er hin.

Er feiert zu Hause

Sogar seinen 53. Geburtstag am 18. Dezember verbrachte er ohne Maddox, 15, Pax, 13, Zahara, 11, Shiloh, 10, sowie die Zwillinge Vivienne und Knox, 8. Er war an dem Tag bei sich zu Hause, nur mit einigen engen Freunden.

Unter Leute geht er kaum. "Brad arbeitet hart daran, sich möglichst unauffällig zu verhalten", sagt ein anderer Insider. Sein Plan sei es, sich aus dem Rampenlicht herauszuhalten, bis alles geklärt ist. "Deshalb wollte er seinen Geburtstag nicht in der Öffentlichkeit feiern, in irgendeinem angesagten Restaurant."

Alles kann gegen ihn verwendet werden

"Jedes Foto oder Video, auf dem Brad mit einer Frau zu sehen ist oder auch nur mit einem Glas Bier, oder wenn er mit dem Motorrad vielleicht ein bisschen zu schnell fährt – all das kann von der Gegenseite gegen ihn verwendet werden", so Spiegels Kollege. Die Gegenseite hat schließlich schwerste Geschütze aufgefahren und behauptet, Pitt sei alkohol- und drogensüchtig.

Die Kinder werden abgeschottet

Die sechs Kinder leben nach wie vor bei ihrer Mutter, meist abgeschottet. Mit Shiloh wagte sich Angelina Jolie ausgerechnet an Pitts Geburtstag kurz mal in die Öffentlichkeit: Bei "Samy's Camera", einem Fachgeschäft in Los Angeles, kaufte sie der kleinen Nachwuchs-Fotografin eine Vintage-Kamera, ließ sich danach aber sofort wieder von ihrem Fahrer nach Hause chauffieren. Für Pitt muss das wie ein Stich ins Herz gewesen sein.

Besonders traurig

An Weihnachten durfte er seine Kinder zwar sehen. Es war erst das dritte Treffen seit September – und es war nach wenigen Minuten vorbei. Nach dem Geschenke-Austausch wurden Maddox & Co. wieder ins frühere Haus der Familie gebracht. "Das war das schlimmste Weihnachten meines Lebens", vertraute Pitt laut "Daily Mail" einem Freund an. Der Schauspieler breche derzeit immer wieder in Tränen aus, sogar vor Außenstehenden. Diese überwachten Besuche seien für ihn "die reine Hölle".

Es gibt ein wenig Hoffnung

Wie GALA erfuhr, hatte Angelina Jolie zunächst versucht, das jüngste Treffen zu verhindern, dann aber doch zugestimmt, weil die Kinder unbedingt ihren Daddy sehen wollten. Wieder ein Etappensieg für Brad. Und ein wichtiges Signal für die Therapeuten. Erst wenn diese dem Gericht bestätigen, dass die Eltern zivilisiert miteinander umgehen, werden sie den Richtern eine mögliche Sorgerechtsvereinbarung vorschlagen.

Vor dem nächsten Gerichtstermin am 17. Januar steht jetzt ein weiteres schönes Familienereignis an: Zahara wird am 8. Januar zwölf. Für die Eltern eine neue Möglichkeit zu beweisen, dass sie erwachsen miteinander umgehen können.

Stefanie Böhm, Mitarbeit: Andreas Renner Gala

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