Brad Pitt: Brad Pitt? Nie gehört!

Für seinen aktuellen Film, den Kriegsthriller "Fury", traf Brad Pitt einen ehemaligen Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg. Der 90-Jährige hatte überhaupt keine Ahnung, mit wem er es da zu tun hat

Brad Pitt ist der derzeit wohl berühmteste Schauspieler der Welt. Mit Filmen wie "Fight Club" oder der "Ocean's"-Reihe schrieb er Filmgeschichte, 2012 durfte er das erste männliche Werbegesicht des legendären Duftes Chanel Nr. 5 werden. Es ist also nahezu unmöglich, an dem 49-jährigen vorbeizukommen. Doch der Brite Peter Comfort beweist, dass die Bekanntheit des Schauspielers doch nicht zu wirklich jedem vorgedrungen ist.

Angelina Jolie und Brad Pitt

Das ist ihr Familienalbum

3. Oktober 2019  Da geht's zur Premiere! Angelina Jolie hat ihre Kids Maddox und Zahara mit nach Tokio genommen.
3. Oktober 2019  Die drei feiern dort die Japan-Premiere von "Maleficent 2"
30. September 2019  Bei der "Maleficient"-Premiere erscheint Angelina Jolie mit fünf ihrer Kids und posiert mit Pax, Shiloh, Vivienne, Zahar und Knox auf dem roten Teppich. Einer fehlt allerdings: Der 18-jährige Maddox ist erst vor Kurzem fürs Studium nach Südkorea gezogen und kann am Familienausflug nicht teilnehmen. 
2. September 2019  Da hat aber jemand gute Laune! Angelina Jolie ist mit ihren Kids Pax, Zahara und Shiloh zum Lunch in Beverly Hills unterwegs, und die Stimmung ist ausgelassen.

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Wie "telegraph.co.uk" berichtet, hatte Pitt den Kriegsveteranen Comfort an das Set seines aktuellen Filmes "Fury" im britischen Hertfordshire eingeladen. Darin spielt der Hollywoodstar einen Panzer-Kommandanten gegen Ende des zweiten Weltkrieges. Comfort sollte den Darstellern ein Gefühl dafür vermitteln, wie die Lebensbedingungen in einem Panzer-Regiment waren.
"Sie wollten wissen, wo wir geschlafen haben, wo wir gepinkelt haben, wie es war, dort zu leben und zu kämpfen", meint der 90-Jährige. Eigentlich mag der Brite es gar nicht, über den Krieg zu sprechen. Er hätte zu viele Menschen sterben sehen. "Aber Herr Pitt war sehr nett", schwärmt er. Er habe sogar persönlich bei ihm angerufen, um ihn zu bitten, ans Set zu kommen. "Er war sehr freundlich und charmant, aber ich wusste nicht, wer er war," gestand er. Daraufhin googelte der unwissende Rentner den Hollywoodstar in der Nacht vor dem Treffen und teilte ihm am nächsten Tag seine folgerichtige Erkenntnis mit: "Sie waren ja in ziemlich vielen Filmen."

Trotzdem habe er nicht verstanden, warum die komplette Filmcrew darüber gelacht hat. Er würde sich eben keine modernen Filme ansehen. "Ich bin ein Fan von Schauspielern wie Alec Guinness," meint er. Der spielte auch im letzten Film mit, den der Rentner gesehen hatte: "Die Brücke am Kwai" - aus dem Jahr 1957.
Comfort wurde mit 21 Jahren in die Armee eingezogen. Er war dabei, als die Allierten am "D-Day", dem 6. Juni 1944, in die Normandie einfielen. Pitt fragte ihn, ob er damals Angst gehabt hätte. "Du hattest keine Angst, du hast einen Job gemacht", erzählt er. Die Schauspieler hätten ihn viel gefragt, weil sie es detailgetreu spielen wollen. "Gott sei Dank gab es keine Fragen, die ich nicht beantworten konnte," sagte der ehemalige Soldat.
Natürlich wurde Peter Comfort auch von Brad Pitt und dem Rest der Crew herzlich zur Premiere 2014 eingeladen. Er sei sehr gespannt auf den Film.

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