Brad Pitt: Ärger für seine Hilfsorganisation

Mit seiner Stiftung "Make It Right" will Brad Pitt bezahlbaren Wohnraum in US-Städten schaffen. Doch das scheint nicht gut zu funktionieren

Brad Pitts "Make It Right"-Foundation macht offenbar doch nicht alles richtig: Die Stiftung muss sich Vorwürfen stellen, ihre Versprechen nicht zu halten. Wie die Lokalzeitung "Kansas City Star" berichtet, wollte sie zwischen sechs und 50 bezahlbare Einfamilienhäuser in Kansas City errichten.

Bauarbeiten sollten längst begonnen haben

Demnach sollten die Bauarbeiten eigentlich schon im Mai 2015 beginnen, doch bisher habe sich noch nichts getan. Auch die sechs Gelände, auf denen Wohnraum entstehen soll, seien erst zwischen August 2015 und Februar 2016 gekauft worden.

Die Verzögerung scheint an Zerrüttungen innerhalb der Organisation zu liegen. Laut des Blattes hätten Architekt Tim Duggan, "Make It Right"-Geschäftsführer Tom Darden und vier weitere Vorstandsmitglieder das Handtuch geworfen. Ein neuer Architekt sei noch nicht gefunden.

Brad Pitt gründete "Make It Right" nach Katrina

Gloria Fisher-Ortiz, die Geschäftsführerin der städtischen Entwicklungsgesellschaft "Westside Housing" in Kansas City, glaubt allerdings, dass die versprochenen Häuser noch errichtet werden. Die momentane Lage sei eine "unglückliche Zeitverzögerung".

Brad Pitt gründete die "Make It Right"-Stiftung im Jahr 2007, nachdem Hurrikan Katrina verheerende Schäden in New Orleans angerichtet hatte. Die Organisation macht es sich zur Aufgabe, umweltfreundliche und bezahlbare Häuser für bedürftige Menschen zu bauen.

Pitt schon wieder im Kreuzfeuer

Charity

Helfende Hände aus Hollywood

Was für ein Tag im Disneyland! Die "Avengers" Paul Rudd, Scarlett Johansson, Robert Downey Jr., Brie Larson, Chris Hemsworth und Jeremy Renner feiern zusammen mit Disney-Chef Bob Iger die gemeinnützige Initiave "Avengers Universe Unites".
Großfirmen wie Lego, Amazon und Co. haben Geld und Spielzeug im Wert von über 5 Millionen Dollar gespendet, das kritisch kranken Kindern auf der ganzen Welt zugute kommt. Brie Larson erfreut damit schon mal die jungen Besucher.
Das Tollste für die Kids ist aber sicherlich, ihren Superhelden Captain Marvel , Thor und Co. auch mal die Hand schütteln zu können.
Amanda Seyfrieds flauschiges Accessoire für das Charity-Event von Best Friends Animal Society könnte passender nicht sein: Die Schauspielerin sowie viele andere Promis spenden an dem Abend für den US-amerikanischen Tierschutzverein, der sich gegen das Töten von Katzen und Hunden in US-amerikanischen Tierheimen einsetzt. 

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Brad Pitt gerät nun allerdings nicht zum ersten Mal ins Kreuzfeuer aufgrund der Unzulänglichkeiten von "Make It Right". Über die Jahre hatten sich die Bewohner der 110 in New Orleans gebauten Häuser über Probleme mit zu flachen Dächern und zu wenig natürlichem Licht beschwert. Auch das umweltfreundliche Holz, das für Veranden und Außenseiten der Gebäude verwendet wurde, verrottete zu schnell. Brad Pitts Stiftung musste daraufhin einige der Häuser neu errichten.

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Brad Pitt: Früher und heute

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©Gala
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