Brad Pitt: "Straight Pride"-Organisation zieht Zorn des Schauspielers auf sich

Brad Pitt sollte zum Maskottchen einer ungewöhnlichen Organisation werden – und wehrt sich entschieden dagegen. Was hat es mit der "Straight Pride"-Gruppierung auf sich?

Das gibt Ärger. Brad Pitt, 55, wehrt sich gegen die Vereinnahmung durch eine Gruppe Männer, die sich "Super Happy Fun America" nennt und für die Rechte heterosexueller Männer kämpft. Ganz richtig, die Vereinigung ist der Meinung, heterosexuelle Männer gehörten in unserer heutigen Zeit zur Gruppe der "unterdrückten Mehrheiten", wie es auf ihrer Homepage heißt. Demnach wollen sie "für die Rechte aller Heteros kämpfen, um Stolz auszudrücken, ohne deswegen Angst haben zu müssen, verurteilt und gehasst zu werden." Des Weiteren erklärt John Hugo, Präsident der Vereinigung: "Der Tag wird kommen, an dem Heteros endlich als gleichberechtigt unter all den anderen Orientierungen angesehen werden."

Brad Pitt wurde zum Maskottchen der "Straight Pride"-Organisation gewählt

Wem das jetzt komisch vorkommen mag, dem sei gesagt: Brad Pitt geht es ähnlich. Doch der Schauspieler hat ein weiteres Problem mit der Organisation. Nicht nur, dass er mit deren Ansichten nicht konform geht – er wird auch noch als Aushängeschild der "Super Hapyy Fun America"-Gruppe angepriesen. Mittels eines bearbeiteten Photoshop-Bildes warb die Gruppe bis vor Kurzem mit dem Antlitz des 55-Jährigen auf ihrer Website. Das Bild diente den Verantwortlichen dazu, Pitt als neues Maskottchen zu präsentieren. Dazu schrieben sie: "Die heterosexuelle Community hat Brad Pitt zu ihrem Maskottchen gewählt. Gratulation an Herrn Pitt, dass er das Gesicht dieser bedeutsamen Bürgerrechtsbewegung sein darf." 

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Wie die amerikanische Seite "tmz" berichtet, soll der Hollywoodstar bereits eingeschritten sein und der Organisation mitgeteilt haben, dies zu unterlassen. Infolgedessen wurden Bild und Namen aus dem Beitrag gelöscht. Auch rechtliche Schritte soll Brad Pitt in Erwägung ziehen. 

Auch Captain America sieht die Geschichte kritisch

Einen weiteren Promi hat die Organisation als Gegner gewonnen: "Captain America" höchstpersönlich, besser gesagt Schauspieler Chris Evans, 37, hat seinen Unmut via Twitter mitgeteilt. Gegen die Veranstalter der "Straight Pride Parade", sprich der Parade der Heterosexuellen, die im August in Boston auf der selben Strecke wie die eigentliche "LGBT Pride Parade" stattfinden soll, teilt der Superheldendarsteller mächtig aus. 

Bei Twitter schießt Chris Evans gegen die Organisatoren

Mit einem ordentlichen Schwung Sarkasmus twittert er: "Wow! Coole Initiative, Freunde! Nur ein Gedanke: Wie wäre es statt mit "Straight Pride"-Parade, lieber mit der "Wir versuchen verzweifelt, unsere eigenen schwulen Gedanken zu begraben, indem wir homophob sind, weil uns als Kinder niemand beigebracht hat, wie wir mit unseren Emotionen umgehen sollen"-Parade. Was denkt ihr? Zu eindeutig?" Seine Follower stimmen dem Marvel-Darsteller jedenfalls zu. Ob die Parade dennoch stattfinden wird, ist bisher nicht bekannt. Sicher ist jedenfalls: Auf die Unterstützung von Brad Pitt und Chris Evans müssen sie verzichten.

Avengers: Endgame

Das Ende einer Ära

23. April 2019: Verewigung der Handabdrücke in Hollywood, L.A.  Mit geballter Superkraft verewigen Filmproduzent Kevin Feige sowie die Schauspieler Chris Hemsworth, Chris Evans, Robert Downey Jr., Scarlett Johansson, Jeremy Renner und Mark Ruffalo ihre Handabdrücken in Los Angeles. 
Chris Evans, Robert Downey Jr. und Scarlett Johansson machen sich dabei gerne die Hände schmutzig und halten vor jubelnden Fans die zementüberzogenen Hände hoch. 
Der Schauspieler Mark Ruffalo macht seiner Marvel-Figur "Hulk" alle Ehre: Mithilfe eines Kopfstands drückt er seine Handabdrücke kraftvoll in das Zement und reiht sich damit neben hunderte andere Handabdrücke von Stars wie Charlie Chaplin, Frank Sinatra, Clark Gable, Marilyn Monroe oder George Clooney auf dem Vorplatz des historischen Kinos ein. 
Zeit für Fans bleibt aber neben der Zementierung aber trotzdem: Chris Hemsworth posiert gerne für ein Selfie. 

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Verwendete Quellen: Twitter, tmz

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