Boris Becker: Villa soll zwangsversteigert werden

Boris Beckers Villa auf Mallorca soll versteigert werden. Mit dem Erlös sollen Schulden des Ex-Tennisprofis beglichen werden

Boris Beckers Anwesen "Son Coll" auf Mallorca steht wieder einmal vor der Zwangsversteigerung. Wie die "Mallorca Zeitung" laut einem Bericht von "bild.de" schreibt, bereitet das Gericht in Palma de Mallorca eine Versteigerung vor, weil Boris Becker, beziehungsweise dessen Firma "Goathbridge S. L.", einem Bauunternehmen eine Summe von insgesamt 430.000 Euro schuldet. Es handelt sich dabei um offene Rechnungen für Umbauarbeiten, Verzugszinsen und Prozesskosten.

Es wäre nicht das erste Mal, dass die Villa von der Bank gepfändet würde: Bereits im September 2012 stand das Anwesen kurz vor der Zwangsversteigerung, weil Boris Becker mit seinen Zahlungen, unter anderem an einen Gärtner, nicht nachgekommen war. Erst einen Tag, bevor die Villa unter den Hammer gehen sollte, meldeten seine Gläubiger, dass bei ihnen Geld eingegangen sei - die Versteigerung wurde nur eine halbe Stunde vor deren geplantem Beginn abgesagt.

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2007 hat Boris Becker für das Anwesen "Son Coll" bei Artà auf Mallorca 15 Millionen Euro gefordert. Laut Schätzung ist die Villa heute nicht einmal mehr die Hälfte wert.

Wohnen

Bei den Stars zu Hause

Vor 20 Jahren kaufte Guido Maria Kretschmer diese Finca, keine halbe Stunde von Palma de Mallorca entfernt. Er und sein Frank feierten hier viele Feste mit prominenten Gästen. Hollywood-Star Goldie Hawn liebte vor allem den Pool.
An der Eingangstür präsentiert Guido sein Lieblingsmöbel. Auf diesem Stuhl lernte er als Kind schreiben.
Räume und Terrassen sind lichtdurchflutet, helle Vorhänge spenden Schatten.
Im Wohnzimmer arrangierte Guido liebevoll Fotos von Familie und Freunden.

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1997 hatte Boris Becker das Anwesen mit seiner damaligen Frau Barbara Becker gekauft. Gemeinsam mit seiner Familie nutzte er die Finca mit Gästehaus, einem riesigen Garten und Pool als "Sommerlager", wie er es in einem Interview mit "bild.de" einmal bezeichnete.

Doch von Anfang ließ ihm die Immobilie keine Ruhe: Wegen nicht genehmigter Gebäude auf dem Grundstück musste Becker bereits Geldstrafen zahlen, außerdem musste er die entsprechenden Gebäude auf eigene Kosten abreißen lassen. Seit 2007 versucht Boris Becker, die Villa zu verkaufen, wie "bild.de" berichtet. Er ließ das Anwesen in der Nähe von Artà für 15 Millionen Euro listen.

Die Bank hat "Son Coll" jetzt auf einen Wert von 7,2 Millionen Euro geschätzt. Wie viel die Bieter zu zahlen bereit sind, ist noch nicht abzusehen - erst einmal muss es tatsächlich zu einer Zwangsversteigerung kommen.

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