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Boris Becker Familienvilla wird verkauft! Was bedeutet das für seine Mutter?

Boris Becker
© Clive Brunskill / Getty Images
Damit Boris Becker sein Insolvenzverfahren beenden kann, muss er die Familienvilla in seinem Heimatort Leimen verkaufen. Dort wohnt aber noch seine Mutter Elvira Becker. Was wird nun aus ihr?

Am 21. März 2022 soll nach "Bild"-Angaben gegen Boris Becker, 54, der Strafprozess vor dem Londoner Southwark Crown Court beginnen. In dem Insolvenzverfahren, das seit 2017 läuft, wird ihm von einer britischen Behörde mangelnde Kooperation und Insolvenzverschleppung vorgeworfen. Der dreimalige Wimbledonsieger bestreitet die Vorwürfe, er habe angeblich Vermögenswerte verheimlicht und unter anderem Trophäen nicht ausgehändigt.

Zum Teil der Insolvenzmasse gehört auch die Familienvilla in seinem Geburtsort Leimen, die verkauft werden muss, um "das Verfahren zu beenden", erklärt Becker im Interview mit "Bild am Sonntag". Für seine Mutter Elvira Becker gebe es auch schon eine Lösung.

Boris Becker muss die Familienvilla verkaufen: Das wird jetzt aus seiner Mutter

Beckers Heimathaus muss zwar verkauft werden, doch Mutter Elvira kann aufatmen und muss sich in ihrem hohen Alter nicht mehr an eine neue Bleibe gewöhnen. "Wir trafen zum Glück vor vielen Jahren eine Sonderregelung für meine Mutter", so Boris Becker.

"Sie darf, unabhängig vom Besitzer, lebenslang wohnen bleiben", verrät der ehemalige Profisportler der Zeitung. Seine Mutter sei darüber verständlicherweise "sehr glücklich". Ihr werde nichts passieren. "Diese Tatsache beruhigt sie und das ist auch das Einzige, was sie in Bezug auf das Haus wirklich interessiert", so Becker weiter. Auf seine Familie könne er sich "zu einhundert Prozent verlassen." 

Becker: Die letzten fünf Jahre waren die "härtesten meines Lebens"

Vor fünf Jahren wurde Boris Becker von einem britischen Gericht für zahlungsunfähig erklärt. Das Verfahren konnte wegen unvollständiger Angaben nicht ordnungsgemäß abgeschlossen werden. Becker steht im Verdacht, Vermögenswerte verschwiegen zu haben. Doch bei jedem einzelnen der 28 Anklagepunkte plädiert er im Oktober 2020 nach "Spiegel"-Angaben vor dem Londoner Southwark Crown Court auf "nicht schuldig". Das einstige Tennis-Ass beschreibt die vergangenen Jahre gegenüber "Bild am Sonntag" als "die härtesten [s]eines Lebens".

Das Insolvenzverfahren gegen Boris Becker läuft seit 2017 – hier bei einer Insolvenzanhörung am 24. September 2020 in London, England.
Das Insolvenzverfahren gegen Boris Becker läuft seit 2017 – hier bei einer Insolvenzanhörung am 24. September 2020 in London, England.
© John Phillips / Getty Images

Das für März 2022 neu angesetzte Strafverfahren sollte eigentlich schon im September 2021 beginnen, musste aber verschoben werden. Grund: Boris Becker habe sein Anwaltsteam gewechselt. Das hatte das Londoner Gericht gegenüber "Bild" bestätigt. Nun muss Becker erneut zittern. Er sei zwar froh, "dass der Prozess endlich" losgehe, er habe aber auch "großen Respekt davor" und sei "angespannt", offenbart er im Gespräch mit "Bild am Sonntag".

Verwendete Quellen: bild.de, spiegel.de, instagram.com

jse Gala


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