Boris Becker: Entscheidung im Hochzeits-Prozess

Knapp zweieinhalb Jahre nachdem er Boris Becker und Lilly getraut hat, entschied nun ein Gericht darüber, was Pfarrer Brent Fisher für seine Dienste bekommt

Boris Becker kann sich freuen: Der ehemalige Tennis-Profi konnte den Gerichtsprozess gegen seinen Pfarrer Brent Fisher größtenteils für sich entscheiden. Fisher hatte Becker und seine Frau Lilly im Juni 2009 in St. Moritz getraut. Wegen Mehraufwands (der Pfarrer musste während der an RTL verkauften Hochzeit mehrere Interviews geben sowie zusätzliche Telefonate führen), forderte er eine höhere Gage und war deshallb vor Gericht gezogen.

Jetzt bekam er nur zum Teil recht: Statt der geforderten 9600 Franken (rund 7900 Euro) bekommt er lediglich 3400 Franken (2800 Euro), wie das Zuger Kantonsgericht entschied.

Boris Becker

Seine große Patchworkfamilie

5. September 2019  Boris Becker lässt uns an diesem besonderen Anblick eines harmonischen Familienlebens teilhaben. Zusammen mit Ex-Frau Barbara feiert er den 20. Geburtstag von Sohn Elias beim gemeinsamen Dinner in New York. Auch wenn die beiden seit 18 Jahren getrennte Wege gehen, für ihre Kinder sind sie zusammen da.
4. September 2019  Ganz schön groß, der Kleine! Als stolze Mama gratuliert Barbara Becker ihrem jüngsten Sohn Elias zum 20. Geburtstag und teilt diesen gemeinsamen Moment auf Instagram.
7. Mai 2019  Auf diesem Schnappschuss ist Elias Becker ja kaum wiederzuerkennen! Der zweitälteste Sohn von Boris Becker, der früher für seine brünetten Locken bekannt war, hat nun kurze blonde Haare und sieht deutlich erwachsener aus. Wie sagt man eben so schön? Aus Kindern werden Leute.
31. März 2019  Wie der Papa so der Sohn: Stolz präsentiert sich Boris Becker zusammen mit seinem zweitältesten Sohn Elias auf dem roten Teppich in Düsseldorf. Dabei fällt auf: Es fehlt nicht mehr viel, bis Elias seinen Papa überragt. 

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Viel bleibt Brent Fisher allerdings nicht von dem Geld: Weil seine Klage teilweise abgewiesen wurde, muss er wohl Beckers Anwaltskosten übernehmen.

Das Gericht begründete sein Urteil vor allem damit, dass Fisher den genauen Zeitaufwand für E-Mails, Telefonate und TV-Interviews nicht detailliert nachweisen konnte. Er sei außerdem seiner Benachrichtigungspflicht an Boris Becker nicht nachgekommen, als er bemerkt habe, dass die Arbeitszeit wesentlich höher als ursprünglich geplant ausfallen würden.

Eine Wende im Prozess ist aber durchaus noch möglich: Beide Parteien haben nun 30 Tage Zeit, Einspruch gegen das Urteil einzulegen.

aze

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