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Boris Becker Englisches Gericht erklärt ihn für "bankrott"


Schlechte Nachrichten für Boris Becker: Ein Londoner Gericht hat ihn nach englischem Recht für "bankrott" erklärt

Boris Becker ist in London von einem Gericht für "bankrott" erklärt worden. Das ist das Ergebnis einer Anhörung, in der es um säumige Zahlungen des Tennis-Stars gegenüber einer Privatbank gegangen war. Seine Anwälte hatten seine Gläubigerin um einen Aufschub gebeten, um die ausstehende Summe zeitnah zu begleichen, berichten britische Medien übereinstimmend. Doch die Richterin gab diesem Wunsch nicht statt. 

Geldsorgen bei Boris Becker?

Laut Christine Derrett, der für den Fall zuständigen Richterin, soll Becker dem privaten Bankhaus "Arbuthnot Latham & Co." eine "substantielle Summe" schulden. "Man hat den Eindruck eines Mannes, der den Kopf in den Sand gesteckt hat", sagt sie. Die Bitte der Becker-Anwälte nach einen 28-tägigen Zahlungsaufschub lehnte sie ab. Folge: Becker gilt nach englischem Recht als "bankrott".

Der Ex-Tennisspieler will die säumige Zahlung bald leisten

Sein Rechtsanwalt Christian Schertz erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa: "Das Verfahren betrifft ein Darlehen, das Herr Becker binnen eines Monats in voller Höhe zurückgezahlt hätte." Der Sport-Star hatte zuletzt als Trainer von Novak Djokovic, 30, gearbeitet und ihn in dieser Zeit (2013 bis 2016) zu mehreren Grand-Slam-Siegen geführt. Als Sport-Experte ist Becker außerdem für den TV-Sender Eurosport tätig. Seine Ehefrau Lilly Becker ist derzeit donnerstags ab 20.15 Uhr in der ProSieben-Show "Global Gladiators" zu sehen. 

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