Boris Becker: Einstweilige Verfügung gegen Oliver Pocher

Boris Becker zeigt Oliver Pocher seine Grenzen auf. Der ehemalige Tennis-Star hat eine einstweilige Verfügung gegen den Comedian erwirkt.

Oliver Pocher und Boris Becker

Der jahrelange Schlagabtausch zwischen Boris Becker, 52, und Oliver Pocher, 41, findet seinen Höhepunkt vor Gericht. Wie aktuell "Bild am Sonntag" berichtet, hat der ehemalige Tennis-Star eine einstweilige Verfügung gegen den Comedian erwirkt. Der Grund dafür war Pochers Interview mit RTL, in dem er sich kritisch über Beckers Insolvenzverfahren äußerte und ihm im Zuge dessen sogar "kriminelle Sachen" vorwarf.

Zu viel für Becker, dem es nicht mehr reichte, wie bisher in den sozialen Netzwerken gegen Pocher auszuteilen, sondern jetzt rechtlich gegen ihn vorging. Ergebnis: Oliver Pocher darf den Vorwurf der Kriminalität laut Gerichtsbeschluss des Landgerichts Hamburg nicht mehr tätigen.

Oliver Pocher gegen Boris Becker

Wir erinnern uns: Der Streit zwischen Boris Becker und Oliver Pocher begann 2009, als Pocher mit Beckers Ex-Verlobten Alessandra Meyer-Wölden, 36, zusammenkam. Es folgte ein jahrelanger Kleinkrieg, meist über die sozialen Netzwerke, in denen die beiden nicht nur im beruflichen Kontext übereinander herzogen, sondern auch privat wurden.

Zuletzt amüsierte sich Pocher über die Versteigerung eines früheren Pokals von Becker an seine Ex Lilly Becker, 43. Oliver Pocher hatte einige Monate zuvor zwei Pokale von Boris Becker bei einer Zwangsversteigerung ergattert. Ein erneuter Seitenhieb gegen die Tennis-Legende.

Oliver Pocher:

Dieser Seitenhieb auf seine Tanzpartnerin ging voll daneben

Oliver Pocher: Dieser Scherz hat nicht gezündet
Oliver Pocher: Mit Christina Luft bei "Let's Dance" für die originelleren Tanzeinlagen zuständig.
©Gala

Einstweilige Verfügung gegen Oliver Pocher

Gegipfelt hat dieser Streit also nun in einer einstweiligen Verfügung. Boris Beckers Anwalt Christian-Oliver Moser begründet die Entscheidung, gegen Oliver Pocher rechtlich vorzugehen, gegenüber GALA so: "Es ist eigentlich traurig genug, dass Herr Pocher geradezu zwanghaft versucht, mit dem Namen unseres Mandanten Eigen-PR zu betreiben. Dass Herr Pocher es anscheinend nicht mehr schafft, mit anderen Themen genug Aufmerksamkeit auf seine Person zu lenken, ist schon für sich genommen bedauernswert, weshalb auch Herr Becker in letzter Zeit gar nicht mehr auf die ständigen Beleidigungen reagiert hat. Mit dem offensichtlich ernst gemeinten Vorwurf strafrechtlich relevanten Verhaltens hat Herr Pocher allerdings den Bogen überspannt. Hier mussten wir ihm seine Grenzen aufzeigen."

Ob Oliver Pocher diese Grenzen akzeptiert? Geäußert hat sich der "Let's Dance"-Kandidat zu dem Gerichtsbeschluss bisher nicht.

Verwendete Quellen: Bild, RTL

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