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Boris Becker Tennislegende John McEnroe will ihn im Gefängnis besuchen

Boris Becker
© Karwai Tang/WireImage / Getty Images
Boris Becker sitzt seine Haftstrafe wegen Insolvenzverschleppung in einem Gefängnis kurz vor London ab. Dort könnte er schon bald hohen Besuch empfangen. Es heißt, Tennislegende John McEnroe wolle seinen ehemaligen Kontrahenten dort aufsuchen.

Auf dem Tennisplatz waren sie Kontrahenten, doch in seinen dunkelsten Stunden kann Boris Becker, 54, auf einen alten Bekannten zählen. Ausgerechnet im Gefängnis könnte es jetzt zu einem Wiedersehen mit Tennislegende John McEnroe, 63, kommen.

Boris Becker: Wiedersehen mit John McEnroe im Gefängnis

Der Amerikaner hat offenbar Mitleid mit seinem deutschen Kollegen, der derzeit seine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren im Huntercombe-Gefängnis vor den Toren Londons absitzt. Bei seinem Besuch in Großbritannien während des Wimbledon-Turniers, das vom 27. Juni bis 10. Juli 2022 stattfindet, plant McEnroe, den 54-Jährigen dort zu besuchen. Immerhin sind die beiden einstigen Rivalen während ihrer gemeinsamen Arbeit als Kommentatoren zu Freunden geworden. 

John McEnroe und Boris Becker
John McEnroe und Boris Becker
© Patrik Lundin / Getty Images

"Ich fühle mich schrecklich. Boris ist ein Freund von mir, es ist einfach schrecklich", so BBC-Kommentator McEnroe. "Ich weiß nicht, wo er ist. Ich glaube, sie haben ihn irgendwohin verlegt, ich will ihn sehen, wenn das möglich ist, wenn er Leute sehen will oder kann. Ich fühle mich einfach fürchterlich."

John McEnroe: Boris Becker hat "eine Menge durchgemacht"

Boris Becker war Ende April von einem Londoner Gericht wegen Insolvenzverschleppung zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, die Hälfte davon könnte er bei guter Führung auf Bewährung absitzen. "Er ist einer der größten Spieler, die je gespielt haben. Und ich weiß, dass es Boris viel bedeutet hat. Er hat eine Menge durchgemacht", so der 63-Jährige weiter. "Er sagte mir immer wieder: 'Alles wird gut, es ist alles unter Kontrolle'. So ist Boris. Er war einfach ein sehr selbstbewusster Spieler auf dem Platz. Aber manchmal ist man nicht unbedingt ein großartiger Investor, man kümmert sich nicht auch außerhalb des Platzes um sein Geld." 

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Es zeige, wie wichtig es sei, "gute Leute um sich zu haben", zeigt McEnroe Mitgefühl mit der Situation seines Kollegen. "Und es scheint, als wären einige Leute um ihn herum nicht sehr hilfreich gewesen. Das ist wirklich bedauerlich. Aber ich weiß nicht, ob irgendjemand von uns damit gerechnet hat, dass es so weit kommt, ehrlich gesagt."

Verwendete Quelle: express.co.uk

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