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Bobbi Kristina Brown (†) Nick Gordon soll 36 Millionen für ihren Tod zahlen


Ein Zivilgericht hat entschieden, dass Bobbi Kristina Browns Freund für ihren Tod verantwortlich ist. Dafür soll Nick Gordon nun tief in die Tasche greifen

Nick Gordon soll für den Tod seiner Lebensgefährtin Bobbi Kristina Brown, †22, zahlen. Wie ein Richter am Donnerstag (17. November) in Atlanta entschied, muss der Ziehsohn von Whitney Houston36 Millionen Dollar (zirka 34 Millionen Euro) an Browns Hinterbliebene zahlen.

Bobbi Kristina würde viel Geld verdienen

Wie "TMZ" berichtet, kommt diese hohe Summe unter anderem zustande, weil Bobbi Kristina Brown, wenn sie noch leben würde, viel Geld im Showbusiness verdienen würde. So sagte ihr Vater Bobby Brown vor Gericht: "Sie war eine Entertainerin. In ihrer Gesellschaft würde man nur lachen. Sie erzählte viele Witze und stand immer im Mittelpunkt, egal wo sie hinkam. Ich weiß, dass sie das Talent hatte, erfolgreich zu sein."

Die Tochter von Whitney Houston und Bobby Brown starb am 26. Juli 2015 nachdem sie sechs Monate im Koma gelegen hatte. Im Januar war sie bewusstlos und mit dem Gesicht nach unten in der Badewanne ihres Hauses in Atlanta aufgefunden worden. Laut offiziellem Autopsiebericht starb sie durch Ertrinken unter Drogeneinfluss. Demnach seien sowohl Marihuana und Alkohol, als auch Sedativa und angstlösende Medikamente sowie Morphin im Spiel gewesen.

Bobby Brown beschuldigte Nick Gordon von Anfang an

Von Anfang an hatte Browns Familie ihren Verlobten Nick Gordon beschuldigt, etwas mit dem Tod zu tun gehabt zu haben. Laut "Radar Online" wirft die Erbengemeinschaft Gordon vor, Bobbi Kristina nach einem "gewalttätigen Streit" eine "giftige Mixtur gespritzt" und danach bewusstlos in die Badewanne gelegt zu haben.

Da Gordon nicht vor Gericht erschien, wurde ihm bereits im September in einem Zivilprozess die Verantwortung für Bobbi Kristinas Tod zugesprochen. Zwei Monate später steht nun das Strafmaß fest, über das sich Vater Bobby Brown freut.

"Namen meiner Tochter nicht mehr verunglimpfen"

"Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis des heutigen Prozesstages", ließ der 47-Jährige seine Anwälte in einem Statement mitteilen, das er auch auf Instagram veröffentlichte. "Ich weiß, dass Herr Gordon in Zukunft den Namen meiner Tochter nicht mehr verunglimpfen oder einen Nutzen aus Krissys Namen ziehen kann."

Der Grammy-Gewinner bat außerdem nochmals eindringlich, dass Nick Gordon für Bobbi Kristinas Todes auch strafrechtlich verfolgt werden sollte.

Ob Nick Gordon die hohe Summe zahlen kann, ist fraglich. Er meldete sich nach der Verlesung des Strafmaßes erstmals seit Monaten wieder auf Twitter. "#Outofcontrol" - außer Kontrolle - war sein Kommentar.

iwe / Gala

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