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Blake Lively Wenn der Gute ist so nah

Blake Lively, Ryan Reynolds
© Reuters
Blake Lively hat sich von Leonardo DiCaprio getrennt, und auf einmal wird ihr klar: Der bessere Mann war doch die ganze Zeit da! Es ist Ryan Reynolds ...

Alles hat seine Zeit im Leben

, und nachdem die Erinnerungen an die lauen Nächte auf der Privatjacht im Mittelmeer verblasst sind, die Jet-Set-Dinner mit Naomi Campbell und ihrem Verlobten auf einmal in ganz weiter Ferne erscheinen, und selbst das 35000-Dollar- Saphir-Armband von Leo sein Funkeln verliert, ist Blake Lively wieder da angekommen, wo ihre Reise der großen Gefühle losging: an der Seite von Ryan Reynolds. Und das, so sieht es zumindest im Moment aus, genau im richtigen Augenblick.

Ihre Liebe zu Leonardo DiCaprio ist jedenfalls erloschen - nach gerade einmal fünf Monaten. Kein öffentliches Wort hatten die beiden in dieser Zeit über ihre Gefühle füreinander verloren. Das ist einerseits typisch für Leo, andererseits auch ein Hinweis darauf, dass auch Blake ahnte, dass aus Leo und ihr nie mehr als ein schöner Sommerflirt werden würde. Umso erstaunlicher ist, dass die Sprecher der beiden nun gemeinsam das Ende einer Liebe bestätigten, die offiziell niemals vermeldet wurde: Jawohl, es ist aus. Man wolle aber gut befreundet bleiben - was Mann und Frau in solchen Fällen eben so hoffen.

Leo tröstet sich mit seinen Dreharbeiten für "The Great Gatsby" in Australien, wird dort von seiner Mutter betütert und angeblich von Alyce Crawford, einem 21-jährigen Model, geküsst. Bei Blake wiederum hat sich auf einmal ein sehr guter alter Bekannter in Herzensnähe geschoben: Ryan Reynolds.

Schon bei den gemeinsamen Dreharbeiten zu "Green Lantern", also im Sommer vergangenen Jahres, hieß es: Da geht was! Aber damals war Ryan noch mit Scarlett Johansson verheiratet und Blake mit ihrem "Gossip Girl"-Co-Star Penn Badgley, 24, liiert. Doch beides sind Beziehungen von vorgestern, das Leid über die jeweilige Trennung ist endgültig verarbeitet, und so wurden Blake und Ryan vergangene Woche gemeinsam im Zug von New York nach Boston gesehen - nachdem sie im Big Apple ein Radiohead- Konzert besucht hatten. In der ersten Klasse hatten sie es sich gemütlich gemacht, was natürlich komfortabel, aber nicht annähernd vergleichbar mit dem Leo-Lifestyle ist, den Blake im Sommer kennengelernt hatte: Privatjets, Bodyguards, Assistenten - dieses wohlige Gefühl von "alles ist möglich und wir sind die Sonne, um die alle kreisen".

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Stattdessen nun also die Zugfahrt mit Ryan, bei der sich beide laut Schaffner eindeutig wie ein Paar benahmen - und damit hörten sie auch nach der Ankunft in Boston nicht auf. So wurde Blake beim Lebensmitteleinkauf beobachtet. Für Hunderte Dollar kaufte sie für Ryans Kühlschrank ein. Er steht in der Stadt gerade für "R.I.P.D." vor der Kamera. Und Abends wurden beide dann beim Sushi-Dinner-Date im "O Ya" gesehen. Der schnelle Trost mit einem weiteren berühmten Mann mag Blake auf den ersten Blick abgebrüht erscheinen lassen. Letzten Endes aber ist es vor allem das Eingeständnis, dass sie und Ryan sich bei den Dreharbeiten vor einem Jahr nicht ohne Grund so gut verstanden haben. In der Schule war Blake immer die Strebsame und Brave, das perfekte All American Girl. Den männermordenden Vamp zu geben liegt ihr fern. Im Interview mit der "Cosmopolitan" hat sie dazu einmal erklärt: "Ich will niemanden daten, nur um nicht allein zu sein. Ich will einen Mann, der meinem Leben eine bessere Lebensqualität gibt und der mich selber zu einem besseren Menschen macht." Und: "Wenn ich in einer Beziehung bin, dann gebe ich mein Herz und meine Seele und bringe mich zu 100 Prozent ein." Im übrigen habe sie in ihrem Leben erst sehr wenige Männer geküsst. Sicher scheint: Für Blake ist Ryan die viel passendere Wahl als der unstete Leo.

Es ist Herbst, und nun zählt nicht mehr der Hype um eine Liaison, nicht die Hochzeitsgerüchte, sondern nur das, was Blake wirklich von einer Beziehung will: Einen Mann, mit dem sie auch ganz normal vor dem Fernseher abhängen kann. Einen, mit dem selbst die ödeste PR-Tour Spaß macht. Einen, der eigentlich schon die ganze Zeit greifbar nahe war. Natürlich ist auch Ryan ein Star, aber im Vergleich mit Leo lebt er geradezu bodenständig. Wie Blake meidet er die Showbiz-Szene von Hollywood. Das wahre Leben findet für beide woanders statt. Nicht auf einer Jacht, sondern im gemeinsamen Alltag. Sushi statt Saphire - ist es nicht romantisch …? Alexander Stilcken

gala.de


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